Dienstag, 17. April 2018

Ich bin dabei!

Beim Women´s Run in Stuttgart. Sehr nice, denn im letzten Jahr war das ein tolles Event. Auch wenn ich das Women´s Village in Stuttgart nicht so prickelnd fand, war der Lauf an sich und die organisierte Veranstaltung super schön, vor allem schön pink.


Das Motto dieses Jahr einfach nur geil - war auch mein Wunschmotto - GLITZERFLITZER. Das wird dann auf den Odlo-Shirts aufgedruckt sein und auf den Turnbeuteln, die es in diesem Jahr als Finisher-Tasche gibt, sicher wieder prall gefüllt mit Nettigkeiten.

Da Steffi in diesem Jahr leider nicht kann, nehme ich Mann und Tochter mit. Wieder eingemietet im Motel One am Hauptbahnhof werden wir sicher nach dem Lauf noch ein paar nette Stunden in der Stuttgarter City verbringen können. Ich freu mich schon drauf!




Montag, 16. April 2018

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf

Oder so ähnlich zumindest. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf, das merkt man irgendwie immer wieder. Wer rastet, der rostet und das will ja keiner.


Nach Freiburg geht es allerdings alles noch ein wenig geordneter und gemäßigter zu. Kleine Läufe, langsame Läufe, nicht zu viel. Da es meinen Beinen nach Freiburg überraschend gut geht, fällt das aber gerade besonders schwer. Wenn ich mich zurück erinnere, nach meinem ersten HM in Bregenz im Oktober 2017 hatte ich das Gefühl, meine Beine wurden amputiert. Sie waren über drei Wochen out of order, nix ging, die Laune war im Keller und der Wunsch, zu laufen, ebenso. Vielleicht zahlt sich nun doch das kontinuierliche Training aus, Wetter und Laune hin oder her.


Diese Woche hab ich es zur Regeneration auf drei kleine Läufe gebracht. Den ersten Lauf habe ich am Dienstag absolviert, zwei Tage nach Freiburg also.

Nur eine klitzekleine und langsame Runde. Am Abend kurz, als der Herr Gemahl den Weg nach Hause fand. Nur, damit die Beinchen wissen, für was sie da sind.

Das Wetter hatte gepasst, trotz der Uhrzeit noch muckelige 15 Grad, aber windig, daher noch mit Longsleeve gestartet.


War auch gut so, wie gesagt, der Wind war unangenehm und im Nachhinein hätte ich sicher auch eine lange Laufhose anziehen können. Gefroren habe ich zwar nicht, aber gemütlich war es in Shorts eben auch nicht. Durch das aktuelle Wetter ist es immer gut möglich, bis zu den Alpen zu sehen, ein wunderhübscher Anblick.



Dann ging es am Donnerstag nochmal auf die Strecke. Auch hier wieder nur eine kleine Strecke in gemäßigtem Tempo, der Bewegung wegen.

Nur nix überstürzen :) sagt der Franz.....Das Wetter hat auch hier wieder gut gepasst. Blauer Himmel, ein paar Wolken....


Und ein toller Anblick an den Wegen, die Blumen sind jetzt schon richtig schön am Blühen.


Und die Sicht auch am Donnerstag wieder traumhaft schön. Man hat das Gefühl, einen Sprung und man ist im Alpen-Urlaub. Zum greifen Nahe....


Am Ende der Strecke war es dann etwas schöner, der Wind weniger und der Himmel nochmal etwas blauer.


Der letzte Regenerationslauf der Woche sollte am Samstag sein. Da Milan Training in der La-Cucina-Laufgruppe für die Teilnahme in Überlingen hatte, haben wir das verbunden. Marie war mit der großen Schwester an der Promenade unterwegs und wir konnten laufen. Da ich nicht mit den Anfängern mitlaufen wollte, bin ich von Altbirnau aus alleine los.

Zuerst mal immer der Nase Nach in Richtung See. Dem Geruch des Wassers folgen, so wie es die Touristen machen :) Die Strecke an sich war etwas länger, das Tempo noch immer gemäßigt.

Der See war schon voll da, viele Menschen, viele Boote, viel Sonne und eine sagenhafte Sicht. Da lasse ich doch die Bilder mal unkommentiert da, zum bestaunen, zum betrachten....






Von Nussdorf aus ging es dann wie gesagt immer am See entlang nach Überlingen, Landungsplatz und dann hoch die Gradebergstrasse - puuuuh, was für ein Anstieg, da musste ich ganz schön kämpfen.  Oben angekommen war es nicht mehr beschwerlich. Weg vom See sieht das Ganze dann schon anders aus, weniger touristisch, weniger schön. Ja, auch DAS hier ist Überlingen:


Nun weiter auf dem Radweg in Richtung La Piazza getrabt und von dort aus zurück zum Ausgangspunkt, Tennishalle Altbirnau. Fast eine Punktlandung, denn Milan war auch gerade mit dem Training fertig geworden und stand nur noch da, um mit Kolja, dem Trainer, zu quatschen.

Diese Woche nochmal leichtes Training und am Wochenende dann endlich die Running Days bei Franz. Darauf freue ich mich schon. Bin mal gespannt, wie anstrengend alles wird und was ich aus dem Wochenende mitnehmen kann.

Sonntag, 15. April 2018

Mach die Natur zu deinem Fitnessstudio!

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(Quelle: riva Verlag)


Outdoor Training
Mit über 100 Kraft- und Ausdauerübungen
sowie über 20 Trainingsplänen

Kristin Granum Rosebo
1. Auflage 2018
Softcover, 160 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0278-6
(UVP) € 19,99 [D] 



Zur Autorin:

Kristin ist ausgebildete Fitness- und Gesundheitsberaterin. Studiert hat sie an der Norwegischen Sporthochschule das Fach Sport und Gesundheit (B.A.). Außerdem betreibt sie erfolgreich die Firma Kreativ Trening AS und bietet dort neben Personal-Training auch Bootcamp, Coaching, ganzheitliche Fitnessberatung und Fitnessreisen an. Für ihre Arbeit wurde Kristin bereits zweimal vo der Norwegischen Sporthochschule als Personal Trainer des Jahres nominiert.


Inhalt:




16 Kapitel umfasst das Werk. Vom Aufwärmen über Kraft- und Ausdauereinheiten bis hin zum Gestalten des täglichen Trainingsprogrammes findet der Leser alles in Bezug auf Outdoor-Trainingsmöglichkeiten in diesem Buch.


Rezension:


Mit diesem Buch möchte die Autorin Kristin allen Lesern zeigen, dass Training draußen in der Natur weder kompliziert sein muss, noch besonders viel an Ausrüstung erfordert. Seinen eigenen Körper und etwas Ehrgeiz sollte reichen, um die Natur zu seinem Fitness-Studio zu machen. Viele tolle Trainingsideen finden sich im Buch, die gut und leicht um zu setzten sind, selbst von Anfängern.

Nach einer kurzen Einführung in das Draussen-Training geht es direkt zum Kapitel 2 "Geschmeidiges Aufwärmen". Zu Beginn jeden Kapitels ist eine kurze Zusammenfassung dessen abgedruckt, was einen erwartet.

Und danach geht es auch schon ins Detail. Anhand von Bildmaterial und dazu formulierten Ausführungen werden verschiedene Übungen gezeigt.




Die Übungen an sich sind gut ausführbar, egal, wo man sich gerade befindet. Durch die genaue Beschreibung macht es nicht viel Mühe, auch neue Dinge aus zu probieren. Ganz im Gegenteil, die detaillierten Bilder motivieren sogar, es zu versuchen und das ganz schnell mit Erfolg.

Die nun folgenden Kapitel, beginnend mit Kapitel 3, zeigen Übungen, die nicht nur zu mehr Kraft, sondern auch zu mehr Ausdauer führen. Untergliedert sind die Kapitel in die unterschiedlichen Körperregionen, die angesprochen werden oder dem entsprechenden Schwierigkeitsgrad bzw. der Art der Ausführung.

So zeigt uns Kristin beispielsweise in Kapitel 5 "Auf der Bank", wie man Übungen für Beine und Bauch ganz leicht mit Hilfe einer Bank im Park absolvieren kann. Wie auch schon im Kapitel über das Aufwärmen, ist auch in den Übungskapiteln jede einzelne Übung nicht nur genau beschrieben, sondern ebenso detailliert bebildert.

Am Ende jeden Kapitels befindet sich eine kurze Zusammenfassung des erklärten und gelernten:


Außerdem unten im Kasten noch einige Tipps und Tricks für das eigene Trainingsprogramm, die sehr hilfreich sein können. Das Symbol oben links deutet darauf hin, dass man diese Seite mit dem Smartphone abfotografiert, damit man beim Outdoor-Training später jederzeit schauen kann, welche Übungen absolviert werden können.

Auch im Buch enthalten sind Kapitel für das Training mit Trainingspartner. Hier sind die Übungen nicht nur effektiv, sondern machen auch noch Spaß und motivieren einmal mehr.


Der Trainingspartner ist Mitleidensgenosse und Kontrolleur in einem. Bei einigen Übungen ist ein Partner unabdingbar, da diese nur zu zweit und mit gegenseitiger Unterstützung machbar sind. Auch hier wird wieder alles wie gewohnt ausführlich gezeigt und beschrieben.

Im fast letzten Kapitel, Kapitel 14, wird dann ein mögliches Intervalltraining beschrieben. Solch eine Art des Trainings ist nicht nur hoch effektiv, sondern auch unheimlich zeitsparend. Der Blutdruck wird gesenkt, der Blutfettwert ebenso. Schon in sehr kurzer Zeit steigert man seine Kondition um ein vielfaches.



In dem Kapitel sind bereits zusammengefasste Trainingsprogramme abgebildet, die aus Übungen der vorherigen Kapitel bestehen. Ist man hier bei einer Übung unsicher, ist es easy, diese nochmal nach zu schlagen, da hier die Seiten, auf den sich die Übungen detailliert befinden, vermerkt sind.

Im Kapitel 15 dann der Höhepunkt: das Super-Power-Programm von Kristin. Wer hier hineinblättert weiß am Ende genau, auf was er sich einlässt und, dass er nach absolviertem Training zufrieden und müde aufs Sofa geht. Das Programm dauert zwar laut Kristin nur 38 Minuten, hat es aber in sich. Beine, Oberkörper, Ausdauer und Arme, Rumpf - alles wird trainiert.



Mein Fazit:

Ich bin Läufer und liebe es, draussen zu trainieren. Leider kommt bei uns Ausdauersportlern das Krafttraining gerade in laufintensiven Phasen etwas zu kurz. Solch ein Training in einen Lauf zu integrieren ist mit den Anregungen aus diesem Buch nun gut möglich. In kleineren Gehpausen oder aber am Ende eines Laufes können die Übungen easy eingebunden werden, zumal man keine weiteren Sportgeräte benötigt.

Das Buch wird alle die begeistern, die die Natur lieben und dort auch etwas für sich und ihre Fitness tun möchten. Ohne viel Schnick und Schnack hat man mit Hilfe des Buches die Möglichkeit, ganzheitlich zu trainieren, Kraft und Ausdauer langfristig zu stärken. Probiert es aus!


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Outdoor Training" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Mittwoch, 11. April 2018

MEIN Freiburg-Halbmarathon am 8. April 2018

Es ist geschafft, der Saisonauftakt ist gelungen, der erste Halbmarathon ist absolviert. Freiburg - da bin ich gelaufen, mit einem für mich guten Ergebnis, 6 Minuten schneller als im Oktober in Bregenz.

Der Lauf war gigantisch, die Stadt ist toll, die Menschen auch, eine wahnsinnige Stimmung. Ein Lauf, 42 Bands auf der Strecke, einfach nur genial.

Begonnen hat Steffis und mein Event schon am Samstag. Wir sind um 8 Uhr in Überlingen in den Flixbus gestiegen und haben uns nach Freiburg auf gemacht.

Nach den versprochenen gut 2 Stunden waren wir auch angekommen und haben uns zu Fuß zum Hotel auf gemacht. Dort nach gut 15 Minuten eingetrudelt, das älteste Gasthaus Deutschlands, das Ringhotel "Zum roten Bären".


Danach sind wir mit der Straßenbahn Richtung Messegelände und haben uns dort mit unseren beiden "Jungs" getroffen. Die haben wir kennengelernt, in den Verkehrsmitteln, Milos im Flixbus und Carl in der Straßenbahn.


Man muss sich also nur verpeilt genug anstellen, um die richtigen Typen kennen zu lernen :)


Noch schnell ein Schnappschuss vor dem Führungsfahrzeug des Laufes............



Und dann ab mit allen Startunterlagen und sonstigen Errungenschaften (die Steffi hat sich sackteure ON-Laufschuhe gekauft, aber pssssst, nix dem Reiner sagen.......) wieder zurück ins Hotel, um noch einen Stadtbummel zu machen.



Freiburg hat eine wundervolle und zauberhafte Innenstadt. Es war ein toller Nachmittag! Das Wetter hatte auch gepasst und wir haben auch ein Aach-Linzer Pärchen getroffen, Familie Schmidt. Die waren an dem Tag beim Fußball und gerade auf dem Nachhauseweg. So witzig, ist man viele Kilometer weg von zu Hause und läuft Einheimischen über den Weg.

Abends hat uns dann noch der Hunger geplagt und wir sofort unsere Bekanntschaft Carl angefunkt. Er musste uns verraten, wo es was leckeres gibt und meinte zu uns, dass sich im Bermuda-Dreieck das Burger-Chalet befindet. Guter Tip, danke Carl!


Am Sonntag früh dann um 7.30 Uhr Frühstück im Hotel. Ein traumhaftes Frühstücksbuffet hat uns dort erwartet, echt klasse. Gut gestärkt dann noch die Taschen gepackt und noch bevor wir ausgecheckt hatten, meldete sich Milan, dass er mit Marie schon auf der Messe angekommen war. Dort haben wir uns dann auch getroffen, bis zum Start war ja noch genug Zeit.


Kurz vor 11 dann in den Startblock gelatscht, hoch motiviert, denn die Sonne lachte schon wie verrückt vom Himmel herab.


Carl hatte sich mir angeschlossen oder ich ihm? Keine Ahnung, jedenfalls gab es vor dem Startschuss noch ein kleines Selfie.


Die Strecke ging von der Messe in Richtung Dreisamstadion, dann wieder zurück in Richtung Innenstadt, dort etwas durch die Altstadt. Viele Pflastersteine und viele Straßenbahnschienen machten das Lauf etwas schwierig. Man musste sehr aufpassen, wohin man tritt, gerade wenn man andere Läufer überholte.


Dann nochmal vorbei an unserem Hotel, in dem wir geschlafen hatten und durch viele Straßen, die wir am Vortag auf den immerhin 13 km Stadtbummel durchlaufen waren.


Am Schluss ging es dann noch durch ein paar Wohngebiete, überall begleitet von wunderbaren Bands, zurück zur Messe, nochmal über die Brücke, yeah, nur noch 2 km bis zum Ziel. Freude pur.


Und dann, Endspurt. Nochmal freilaufen, sonst sagt die Heidi am Ende "heute habe ich leider kein Foto für dich". Das wollte ich ja nicht :) also vorbei gesprintet an ein paar "Hindernissen" und ab durch die Mitte.


Die Ziellinie passiert und dann die Turbo-Bremse rein, denn der Auslauf war eher knapp bemessen.


Tadaaaaaaaaaa, 2 Stunden und 6 Minuten Nettozeit. Ich bin zufrieden, 6 Minuten besser als in Bregenz und das trotz mehr Höhe und kleineren Anstiegen. Bregenz war ja flach wie eine flunder :) und viel besser zu laufen. Franz meinte, einen Kilometer reingelaufen, so hatte ich das noch gar nicht gesehen, 6 Minuten hören sich sonst gar nicht so viel an.


Danach Mann und Kind gesucht und mich mit Steffi zusammen telefoniert. Ein hoch auf die Mobilfunkerfindung, ohne das wäre ein Wiederfinden im Leben nicht möglich gewesen :) sooooo viele Menschen. Es waren wohl knapp 10.000 Läufer, dazu noch die vielen Besucher, Wahnsinn. Noch kurz ein Gruppenfoto mit Carl, denn Milos lief noch, er hatte die Marathon-Distanz zu bewältigen.


Auch eine tolle Begegnung hatte ich im Zielbereich. Dort sah ich Jemand, den ich sonst nur von dessen Blog kenne, Schorsch von tri-it-fit. Er ist auch den HM gelaufen, seine Freundin Lotta musste sich leider eine Auszeit vom Laufen nehmen und war nur als Begleitung dabei. So toll, wenn man Menschen aus dem Netz, dessen Aktivitäten und Postings man verfolgt, plötzlich gegenüber steht. Ich war zu dem Zeitpunkt leider nicht so geistesgegenwärtig, ein Foto mit ihm zu schießen. Aber wer weiß, vielleicht sieht man sich ja mal wieder.

Und ab nach Hause. Ein kurzer Abstecher ins Aura, um schnell die verdiente Pizza zu vertilgen und dann endlich Füße hoch. Wobei, noch kurz ein Siegerfoto fürs Protokoll, zu Hause im Garten, am Sportgerät natürlich, mit Medaille :)


 Freiburg - WIR kommen wieder, soviel ist sicher. Es war ein tolles Laufwochenende mit einer ganz tollen Lauffreundin und meiner ganz tollen Familie. Danke auch an Milan, der nicht nur ganz viel Geduld für uns Hühner brauchte, sondern auch viele Strapazen auf sich genommen hatte an dem Wochenende und uns letztlich wieder gesund und munter nach Hause fuhr.


Freitag, 6. April 2018

Eine kleine Laufwoche vor dem großen Lauf

Ja, nun ist es soweit, schon übermorgen. Morgen früh fahren Steffi und ich nach Freiburg, mit dem Flixbus ab Überlingen. Die Taschen sind gepackt, wir in Vorfreude und schon sehr gespannt auf dieses Event. Das Wetter wird bombig, der Tag kann im Grunde nur schön werden.

Diese Woche die letzten zwei Läufe vor dem Halbmarathon. Am Dienstag konnte ich mit meinem Mann laufen gehen, kurzfristig hatte uns der Babysitter zugesagt. Bei sehr schönem Wetter sind wir also los und strahlten mit der Sonne um die Wette.


Die Strecke führte uns zum Friedhof, dort eine Runde und wieder zurück - Natur pur!


Am Ende hatten wir knapp 5 km auf der Uhr in 33 Minuten. Milan kam schmerzfrei an, also war die Mission Wiedereinstieg erfolgreich absolviert. Hier wollte ich ihn einfach ein wenig unterstützen und wie sagt man so schön, der Weg ist das Ziel und das ist hier super schön zu sehen. Es wird!

Dann ging ich allein am Mittwochabend nochmal laufen. Auch nur schnell und kurz. 4,5 km, absolviert in 25 Minuten.

Schön war es, auch wenn es schon spät war oder gerade deshalb :) Ein tolles Schauspiel am Himmel. Zuerst noch so.....


und nach nur 5 Minuten dann so....


Ich war zufrieden mit dem Lauf, auch wenn es von der Temperatur nicht mehr ganz so muckelig war wie noch den Tag zuvor.


So, nun verabschiede ich mich erst einmal ins Rennwochenende. Sonntag HM in Freiburg und mal sehen, welche Zeit gelaufen wird. Ich fühle mich gut und fit, doch man weiß ja nie, was dann am Tag selbst so alles für Zipperlein und Widrigkeiten auf einen warten. Im besten Falle keine und alles läuft bestens. Ich werde berichten - von Steffis und meinem Abenteuertrip nach Freiburg. Das spannendste wird wohl die Fahrt mit dem Flixbus dort hin sein ;-)

Donnerstag, 5. April 2018

Katy Bowman "Barfuss Gehen"

Werbung


(Quelle: riva Verlag)


Barfuss Gehen
Starke Füße für ein gesundes Leben

Katy Bowman
1. Auflage 2018
Softcover, 160 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0339-4
(UVP) € 12,99 [D] 



Zum Autor:

Katy Bowman ist studierte Biomechanikerin und hat im Anschluss an ihr Studium das Nutritious-Movement™-System entwickelt. Selbst betreibt sie einen Blog, der in den USA bereits preisgekrönt wurde. Außerdem ist sie us-weit für Gesundheitsmedien, Funk und Fernsehen als Autorin tätig. All ihre Bücher sind Bestseller und wurden bereits weltweit in vielen Sprachen übersetzt.

Der riva Verlag hat bereits "Bewegung liegt in deiner DNA" in Deutschland verlegt.


Inhalt:



Das Buch unterteilt sich in zwei große Abschnitte. Dabei beschäftigt sich Teil 1 mit dem Verstehen und Teil 2 mit der Bewegung. Am Ende des Buches befindet sich noch ein Trainingsprogramm, welches aus den Einzelheiten im Buch zusammengefasst nochmals ganzheitlich abgebildet wird.


Rezension:

"Meinen Füßen gewidmet, die mich buchstäblich durch dick und dünn, über Höhen und tiefen getragen und mich dorthin gebracht haben, wo ich heute stehe."

Mit diesen einprägenden Worten beginnt die Autorin ihr Buch. Mal eine andere Art der Widmung, nicht den Kindern, dem Ehemann, den Arbeitskollegen oder den Eltern gewidmet, nein den eigenen Füßen.

Schon im Vorwort bringt es Katy auf den Punkt: wir sind körperlich schwach, schwach geworden durch mangelnde und/oder richtige Bewegung und wie formuliert sie es so schön "...unser Mangel an körperlicher Kompetenz ist ein Zustand, der uns nicht einmal mehr peinlich ist." Damit hat sie sicherlich Recht und begründet auch ihre Aussage direkt, zeigt auf, warum und wo wir Defizite haben, wie es dazu kommt. Sie hält uns den Spiegel vor, was wir unseren Füßen alles so zumuten und fragt sich, warum viele Schmerzen in Kauf nehmen, ohne am ursächlichen Problem zu arbeiten.

Mit der Einführung beginnt sie dann in die Materie Füße einzusteigen, beschreibt, dass ein schneller Wechsel auf Minimalschuhe beispielsweise gar nicht die Lösung ist, da dies häufig zu mehr Problemen führt. Step by Step ist die Devise. 


Erst gehen, dann laufen.....immer wieder finden sich im Buch extra Kästen, in denen sich wichtige Informationen befinden, die Verbindung zum Geschriebenen herstellen und wichtig sind, um zu verstehen, wie der Weg der Veränderung gegangen werden könnte.

Nach der Einführung beginnt Teil 1. In diesem soll der Leser Verstehen. Verstehen, wie die Füße funktionieren, verstehen, was Veränderungen bewirken und verstehen, welche Zusammenhänge zwischen den Füßen und anderen Körperteilen bestehen.


Auch hier finden sich immer wieder extra hervorgehobene Kästen. In diesen sind Teile von Briefen und Mails abgedruckt, die Katy von Menschen bekommen hat, die beschreiben, welche Veränderungen sie durchgemacht haben.

Doch das Buch besteht nicht nur aus vielen interessanten Abschnitten, sondern enthält auch einige Zeichnungen und Bilder. Die Zeichnungen sind so verständlich, dass man ganz leicht nachvollziehen kann, was gemeint ist.


Beispielsweise beschreibt die Autorin auf einer der Seiten, wie man beim Laufen in Flipflops die Zehen krümmt und so auch - trotz minimalen Schuhen - eine nicht ganz so vorteilhafte Fußstellung hat. Und so geht sie in diesem Teil des Buches alle möglichen Fußfehlstellungen durch, erklärt und das sehr eindrucksvoll, wie die Probleme entstehen und wo man zur Lösung der Probleme ansetzen sollte.

Ebenso ausführlich und verständlich erklärt ist Teil 2 des Buches. Der Teil beschäftigt sich ausschließlich mit der Bewegung, der Körperhaltung, Fehlhaltungen und daraus resultierende Korrekturen. Es wird obendrein dargestellt, wie man effektiv durch minimalistische Übungen die "Baustellen" beseitigt und dauerhaft schmerzfrei wird.

Ab Seite 118 findet man das Übungsprogramm. Dabei sind die Übungen lediglich nochmals zusammengefasst, in Wort und Bild.


So hat man als Leser jederzeit die Möglichkeit, das Buch als Handbuch zu nutzen, ohne groß im Buch suchen zu müssen. 20 Seiten beschreiben jeweils das Problem, zeigen in Wort und Bild dann die Lösung dessen. Ein Arbeiten mit dem Buch ist sehr gut möglich.


Mein Fazit:

Während ich das Buch gelesen hatte, begegneten mir einige Ahs und Ohs. Man findet sich recht schnell wieder im Buch, sieht, ja, genau so mache ich das auch. An manchen Stellen findet man sogar schon die Lösung für eigene Defizite, kann ein Problem schnell und unkompliziert in Angriff nehmen und die Lösung dazu aus dem Buch herleiten. 

Als Läufer habe ich schon einige Probleme mit den Füßen durchgemacht. Auch einige Lösungsansätze aus dem Buch sind mir bekannt und werden täglich praktiziert. In vielen weiteren, kleinen Problemen wird mich das Buch sicher gut unterstützen können. Vor allem aber darin, die Zusammenhänge im Körper richtig zu verstehen und Probleme schnell zu deuten. 

Für jeden, der es satt hat, sich dem Modewahn zu unterwerfen und zwar hübsche, aber doch sehr unbequeme Schuhe zu tragen, ist dieses Buch das Tor zu einer anderen Welt. Sieht man erst einmal die vielen positiven Effekte auf den gesamten Körper, wird es einem bald schon egal sein, ob die Schuhe stylisch sind, die man an den Füßen trägt. Vielmehr wird man sich befreit fühlen, mit Minimalschuhen gesund und munter durch die Welt zu gehen.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde.

Bilder aus dem Buch "Barfuss Gehen" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.