Montag, 27. November 2017

Meine letzte Trainingswoche

So langsam kehrt hier im Haus wieder Routine ein, also bei mir, den Sport betreffend. Lange hab ich nach Bregenz auf dem Sofa rum geschnarcht, doch das ist nun vorbei, ich bin wieder motiviert :)

Begonnen hatte die Woche sportlich am Dienstagabend. Mit Bettina bin ich ins Sportcenter Barz, um dort zu trainieren. Nicht wie die Woche davor im Jumping-Kurs bei Judit, sondern unten an den Geräten. Eine halbe Stunde Laufband - oh Mann, wie hatte ich nur keine 4 Wochen zuvor den HM geschafft? Diese Frage stellte ich mir immer und immer wieder. Nun ja, danach noch gut 45 Minuten Gerätetraining mit dem Blick auf den Oberkörper. Hauptsächlich Rücken und Bauch wurde trainiert, ein wenige Bizeps und Trizeps. Das war geschafft!

Am Donnerstag lud mich Frau Sonne dann ein, laufen zu gehen. Nachdem die Wetterprognose für Donnerstag sehr gut ausfiel, für die letzten Tage der Woche aber eher bescheiden, beschloss ich, etwas Zeit von meiner Arbeitszeit zu "opfern" und bin am Mittag los gelaufen.


Dennoch war die Klamotte nun etwas wärmer, als noch vor 4 Wochen. Ja, es ist auch der Herbst fast schon vorbei....


Ausprobiert habe ich einen neuen Laufgürtel, der mit zwei kleinen Flaschen bestückt werden kann.


Ich habe ihn mit lauwarmen Tee befüllt, beim betrachten des Fotos dachte ich mir, dass manch einer denken könnte, es handelt sich um Morgenurin :)


Naja, war es nicht, die Teepackung beweist es: Anis-Kümmel-Fencheltee, fast wie auf einer Wöchnerinnenstation. Damals dort gehasst, heute von mir geliebt.

Der Gürtel selbst ist eher ein Flop als Top. Ich schaffe es einfach nicht, einen Laufgürtel zu finden, der um meine sehr schmalen Hüften passt. Nichts bleibt da, wo ich es gerne hab, unterhalb des Hüftknochens. Alles rutscht in die Taille und dort muss ich es so eng schnallen, dass ich kilometerlange Bändel baumeln habe. Sehr unbefriedigend :( also weiter auf die Suche gehen.

Gut 9 km sind es am Ende geworden, eine Stunde war ich unterwegs. Es hat sich gut angefühlt, eine Strecke schmerzfrei zurückzulegen. War schon lange nicht mehr der Fall. Da sieht man wieder, dass Erholung das A und O ist und man immer auf seinen Körper hören sollte.


Vom ersten größeren Lauf kam ich erschöpft, aber glücklich zurück.

Dann ging es am Sonntag nochmal los, ein Nüchternlauf war angesagt. Naja, nachdem wir am Samstagabend beim Rittermahl dinierten, war es wohl eher ein Ausnüchterungslauf..........

Vermummt ging es gegen halb 10 los. Es waren gerade einmal 2 Grad, aber die Sonne schien. So konnte ich mir zumindest warme Gedanken machen. Gelaufen bin ich diesmal mit etwas mehr an: Jacke und Winterlaufhose, jeweils von Asics, sind bei den Temperaturen ein Muss.


Der Weg führte mich auch wieder nach Aftholderberg. Dort bot sich mir ein sagenhaftes Bild, wunderschön schien die Sonne und der Schnee funkelte regelrecht.


Es war richtig schön zu laufen, auch wenn man an manchen Stellen sehr aufpassen musste. Gerade an den Seitenstreifen der Wege waren Stellen, die überfroren waren. Ist man hier unachtsam, kann man ganz leicht ausrutschen und stürzen.


Ich habe den Lauf versucht, im GA1 Bereich zu laufen. Nicht perfekt, aber im Ansatz konnte ich zumindest Teile im GA 1 und den Rest weitgehend in GA 2 laufen. Daran werde ich die nächsten Wochen arbeiten und immer Sonntags in der Früh solch einen Lauf bestreiten. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinbekomme, langfristig auch langsame Läufe zu bewältigen.


So, jetzt schauen wir mal, was diese Woche so zu bieten hat. Wettertechnisch soll es ja ab morgen nicht mehr ganz so rosig sein. Aber wer weiß, vielleicht hat die Sonne ein Einsehen und der Donnerstag ist wieder strahlend schön. Dann gehe ich wieder am Mittag eine Runde laufen. Und morgen ist Sportcenter angesagt, etwas Kraft.

Donnerstag, 2. November 2017

Nun ist die Erholungsphase vorbei....

...und es geht wieder auf die Piste. Nach fast dreiwöchiger Pause, in der ich abwechselnd die Füße hoch gelegt habe oder wahlweise nur faulenzte, ging es gestern wieder mal in die Laufschuhe und auf die Strecke.

Der erste Lauf nach Bregenz und nach dem Spendenlauf in Sigmaringen und er war anstrengend, aber schön. Das Wetter war optimal, die Sonne schien und der Himmel war wundervoll blau.


Die Bäume haben derzeit eine herrliche Farbe, die ganze Natur sieht wunderbar aus.


Mein Lauf führte mich von Aach-Linz über Tautenbronn nach Pfullendorf und zurück.


Auf dem Rückweg am Baggersee einen kurzen Selfie-Stop


und weiter ging es über den Haigehof nach Hause, immer der Sonne entgegen.


Schön war der erste Lauf nach den Wettkämpfen, wenn auch sehr anstrengend für die Beinchen. Das linke Außenband habe ich nach den gut 13 km deutlich gespürt, aber nicht so, dass ich nicht mehr gehen konnte. Viel Tempo war auch  nicht dabei, warum auch, ich wollte ja einfach mal nur die Beinchen vertreten und die Sonne auf der Stirn spüren, das letzte Mal in Shorty laufen :) und das hab ich getan.

Und dann noch kurz im Garten gewesen und - ja hat man Töne - unterm Laub die ersten Frühlingsboten gefunden ;-) na sowas....