Freitag, 27. Oktober 2017

Unsere Zieleinläufe beim ersten Halbmarathon unseres Lebens

Wir, die Steffi und ich, waren ja am 8. Oktober bei unserem ersten Halbmarathon, auf den wir gut 9 Monate trainiert hatten. Ich habe hier im Blog darüber berichtet. Nun gibt es die Zieleinlaufvideos und wer mag, kann hier mal reinklicken:


Katrin bei ca. Min. 46:00 und Steffi ist bei Min. 55:10 zu sehen.

Freitag, 20. Oktober 2017

Magere Jahre - eine ergreifende Lebensgeschichte um eine Essstörung

Werbung


Magere Jahre
Wie ich meine Essstörung überwand

Nicole Knörr
1. Auflage 2017
184 S., Klappenbroschur mit zahlreichen Fotos
Format 14 x 22 cm
Verlagsgruppe Patmos der Schwabenverlag AG
ISBN: 978-3-8436-0988-3
(UVP) € 19,00 [D]



Zur Autorin

Nicole Knörr lebt in Leibstadt in der Schweiz und ist 21 Jahre jung. Nach einem langen Kampf mit ihrer Krankheit hat sie den Entschluss gefasst, Psychaterin zu werden und anderen Betroffenen zu helfen. Dieses Buch ist ihre erste Veröffentlichung als Autorin.


Rezension

"Ich trage viele Schichten Kleidung und friere trotzdem...Und trotzdem. Hungere ich weiter. Und trinke weier meine drei Deziliter Bouilion."

Essstörungen nehmen immer mehr zu, dies zeigen Studien von Krankenkassen. Grund ist häufig psychische Belastung, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper oder ein spezieller Anlass. Die am meisten Betroffenen sind dabei Mädchen. So auch bei Nicole. Durch ein dramatisches Erlebnis in ihrer frühen Jungend, im Winter 2010, flüchtete sie sich in die Magersucht.

Die Krankheit verläuft bei Nicole klassisch. Zu Anfang wurde einfach die Speisenaufnahme reduziert, später dann wurden Essenslügen erfunden und am Ende trank Nicole nur noch 3 Deziliter fettfreie Bouillon am Tag. Das enstsprach gerade einmal 5 Kalorien. Den bitteren Weg von Beginn an bis zu den Klinikaufenthalten beschreibt die Autorin sehr eindrucksvoll. Die Reaktion der Anderen, die Anteilnahme und Hilflosigkeit der Familienangehörigen und auch das Leiden der Mutter wird ebenso detailliert dargestellt. 

Dem Leser stehen von Beginn an die Tränen in den Augen, man kann regelrecht wahrnehmen, was Nicole durchgemacht und erlebt hatte. Es wird nichts, aber auch gar nichts geschönt, sie bringt alles gut auf den Punkt, sagt, wie die Dinge wirklich sind. Dass der Kampf gegen die Magersucht schier endlos scheint und doch hat sie ihn gewonnen, denn sie lebt und weißt heute, wie wertvoll dieses eine Leben ist, das man hat.

Beim lesen des Buches durchlebt man gemeinsam mit Nicole ihre Geschichte. An manchen Stellen läuft einen regelrecht ein Schauer über den Rücken, es stockt einem der Atem, der Mund geht nicht mehr zu vor Entsetzen. Jede Mutter, jede Frau, jeder Leser kann sich hier gut hinein versetzen, ja, man sieht vielleicht sogar parallelen zu selbst erlebten Dinge, bei sich oder bei Familienangehörigen. Wer hat nicht schon einmal solchen Seelenschmerz erfahren, dass er sich der Nahrungsaufnahme verweigert hat? Wer kann von sich behaupten, stets 100% zufrieden mit seinem Körper gewesen zu sein? Wer hat nicht schon selbst die Fehler bei sich gesucht, wenn er vom Partner verlassen wurde? Ich glaube, hier kann sich keiner freisprechen und so erinnert man sich beim Lesen des Buches auch immer wieder an eigene Gegebenheit, an Zeiten, an denen man auch am Abgrund stand und nicht mehr wollte, an Situationen, die ausweglos schienen und einem zu solchen radikalen Maßnahmen zwangen. Es wird einem bewusst, wie man selbst auch Mitmenschen manipulierte, ein Meister darin wurde, den Schein zu wahren, zu zeigen "nein, mir geht es gut, ich bin nicht essgestört". Doch je mehr man darauf pocht, desto aufmerksamer wird sein Umfeld und das ist auch gut so. Wäre die Familie, die Freunde und das Umfeld von Nicole nicht so aufmerksam gewesen, wäre sie vielleicht heute nicht mehr unter uns. Hätte sich die Schwester nicht so um sie gekümmert, hätte sie es vielleicht nicht geschafft. Und hätte die Mutter nicht oft sehr viel Verständnis aufgebracht und hätte sie nicht mit angesehen, wie es Nicole schlechter und schlechter geht, um dann im richtigen Moment da zu sein, wer weiß, wo das hingeführt hätte. 

Auf den letzten Seiten schreibt Nicole nochmal Dankesworte, an all die Menschen, die immer an ihrer Seite waren, die, die sie verletzt hat, die ihr dennoch ihre Unterstützung boten und sie nennt sie auch beim Namen. Hat man das Buch gelesen, treibt es einem hier wieder die Tränen in die Augen und kann ihr nur alles erdenklich Gute wünschen, für ihre Zukunft und ebenso allen anderen, die in solch einer Situation stecken wie Nicole. Mit dem Buch wurde sicher nochmal ein ganz großer Therapieschritt gemacht, in die richtige Richtung. Und dieses Buch hilft, so hoffe ich, vielen jungen Menschen, sich ihre Krankheit bewusst vor Augen zu führen und die Kraft zu finden, dem ein Ende zu setzen. 

Das Buch ist überwältigend, hervorragende Lektüre, für Jedermann und Jederfrau. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, um einmal mit zu erleben, wie sich solch eine Erkrankung anfühlt.


Warum ich das hier poste? Dieses Thema geht uns alle an! Und auch in der Sportlerwelt ist es allgegenwärtig. Ich sehe täglich auf diesen Blogs Bilder von jungen Mädchen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob es ihnen körperlich gut geht, bei denen man auch das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt. Also darum!


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu ebenso keine Vorgaben gemacht.




Bilder aus dem Buch "Magere Jahre" vom Patmos-Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Sonntag, 15. Oktober 2017

#RUN4KARSTEN - Spendenlauf in Sigmaringen

Heute war ein ganz besonderer Laufsonntag, der Steffi und mir auch ein echtes Anliegen war, egal was die Beine noch vom letzten Sonntag wollten oder nicht wollten, heute mussten wir laufen. Warum? Ganz einfach, heute war der Spendenlauf in Sigmaringen, zu Gunsten von Karsten Pfeifer, einem Triathlet mit schwerem Schicksalsschlag in 2016. Seine Geschichte berührt uns sehr, was mit ihm passiert ist, ohne eigenes Zutun und von einer Sekunde auf die nächste. Das kann jeden Treffen und jetzt beim Schreiben dieses Posts läuft es mir wieder eiskalt den Rücken hinunter. Bewundernswert finde ich, wie Karsten mit seiner Situation umgeht - er gibt nicht auf, er ist ein Kämpfer! Auf seiner Website könnt ihr mehr von ihm lesen, von seinem Weg zurück ins Leben, zurück in den Sport.


Die Teilnahme an diesem Lauf stand also schon länger fest, von dem Moment an, als wir von diesem Ereignis hörten. Helfen ist immer toll, wenn man das mit dem liebsten Hobby kann, noch besser und wenn man dann noch der betroffenen Person persönlich am Ziel die Hand schütteln kann, ist das einfach nur genial.


So war es heute, Karsten hat jedem am Zieleinlauf die Hand gereicht und sich bedankt. Er ist einfach ein klasse Kerl, sehr sympathisch und unendlich dankbar für die viele Hilfe die er von anderen Menschen erfährt.


Eigentlich waren 22 Grad und Sonnenschein vorhergesagt. Doch als wir nach Sigmaringen fuhren, gab es nur Nebelsuppe und gerade einmal 9 Grad. Brrrrrrrrrrrr, ganz schön frisch und dabei waren wir auf Sommer eingestellt und hatten die Knappen Klamotten an.


Aber halb so schlimm, wir sind ja inzwischen Schlechtwetter erprobt und hatten glaube ich fast ausschließlich Wettkämpfe mit Regen und Wind. Heute ging es dann aber schon, es war zwar auf den ersten Kilometern nicht sonderlich warm, aber gegen Ende hin und auch nach dem Lauf lachte uns die Sonne richtig schön an, wie vorhergesagt. Vielleicht freute sie sich ja über unsere Ergebnisse :)


Der Lauf, dessen Startgeld zu 100% Karsten zu Gute kommt, ging an der Donau entlang und war 5 km - in etwa zumindest, meine Uhr hatte etwas mehr angezeigt :) Stattgefunden hatte auch noch ein Halbmarathon, 4 Runden um die Donau, immer im Ringel. Hier hatte man leider die Startgelder für die Verpflegung benötigt, doch jeder Läufer konnte am Veranstaltungsort noch spenden, wenn es ihm ein Anliegen war.

Ich hatte mir vorgenommen, für jede Minute, die ich schneller als 30 Minuten ins Ziel komme, nochmal 10 Eur zu spenden. Am Ende war ich nach 26 Minuten und 13,2 Sekunden im Ziel. Bedenkt man, dass es ein wenig mehr als 5 km waren (zumindest sagt das Garmin) und man auf Spendengelder nicht wechselt, hatte ich am Ende 50 Eur noch bei den Organisatoren vom ALZ Sigmaringen für Karsten gelassen. Ein gutes Gefühl!




Steffi und ich haben unser Bestes gegeben, für Karsten und hoffen, unser kleiner Beitrag und unsere Teilnahme kann etwas bewirken.

Freitag, 13. Oktober 2017

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

So oder so ähnlich würde ich es beschreiben. Irgendwie ist es doch immer so, ist man mit einer Challenge fertig, arbeitet man auf die nächste Herausforderung hin. So auch wir, die Steffi und ich.


Noch eine kleine Nachlese zu Bregenz, kurze Gefühlsduselei :) Bregenz war eine wunderbare Erfahrung. Nicht nur das Bezwingen der Distanz, auch die Tatsache, dass wir ohne Verletzung und Schmerzen ins Ziel kamen und das trotz unserer Beinproblematiken noch in einer moderaten Zeit, das hat uns beide sehr glücklich gemacht. Als ich ins Ziel kam, fühlte ich mich trotz der vielen Menschen für einen Moment mutterseelenallein, die Steffi fehlte irgendwie ja noch und die 8 Minuten, die sie später ins Ziel kam als ich, waren schier unendlich. Als ich meinen Mann anrief, um ihm mitzuteilen, dass ich ins Ziel gekommen bin, musste ich mit den Tränen kämpfen, so gerührt war ich von der Gesamtsituation. Unbeschreiblich, dieser Halbmarathon. Ein Jahr Arbeit und Vorbereitung, viele Rückschläge, Schmerzen, Verletzungen, Quälerei - und nun ist es geschafft und wir sind beide sehr, sehr glücklich darüber.


Genug der Gefühle, gehen wir über zur Tagesordnung. Heute stand ein kleiner Tempolauf auf dem Programm, bei mir zumindest. Warum? Ganz einfach. Am Sonntag ist der Spendenlauf zu Gunsten von Karsten Pfeifer, einem Triathleten, der 2016 in Graz bei einem Wettkampf so stürzte, dass er seither ab dem Brustwirbel gelähmt ist und im Rollstuhl sitzt. Seine Geschichte könnt ihr hier auf seiner Website nachlesen. Und das tolle an der doch schwierigen Situation ist, dass Karsten wohl sehr viele Menschen an seiner Seite hat, die ihm Gutes wollen. So hat das Backhaus Mahl und auch der ALZ Sigmaringen diesen Spendenlauf 2016 ins Leben gerufen. Für Steffi und mich stand direkt fest, die 5 km trotz des eben erst gelaufenen HM zu absolvieren, allein schon aus dem Grund, weil diese Startgebühr 100% bei Karsten ankommen wird. Ich für mich habe noch beschlossen, dass ich für jede Minute, die ich schneller als 30 Minuten für die 5 km ins Ziel komme, nochmal 10 Eur spenden möchte. So hab ich für mich eine noch größere Motivation, zu Laufen wie der Teufel :) Heute habe ich schon mal geübt. Bei herrlichem Wetter!


Und mit einem Ergebnis, dass mich zufrieden stimmt. Eine Durchschnittspace von 5:00 würde mir einen Einlauf nach 25 Minuten bescheren, das wäre super und bedeutet einen Fuffie ins Spendenbüchsle. Ob es noch schneller geht, keine Ahnung, da lasse ich mich überraschen, wie die Menge mich mitzieht und wie die Strecke sich läuft. Es sind ein paar Kurven dabei, gerade am Ende und auf halber Strecke, das läuft sich nicht immer gut und flüssig.

Ich bin bereit! Hab schon mal vorgeschwitzt und werde am Sonntag alles geben, versprochen :)


Wer auch mitlaufen möchte, um Karsten zu unterstützen, kann dies gerne tun. Nachmeldungen können auch am Sonntag noch gemacht werden, direkt im Foyer der Stadthalle. Einfach dort zwischen 8.30 und 10.15 Uhr eine Startnummer holen. Das Wetter soll ja bombe werden.

Montag, 9. Oktober 2017

SO sehen Sieger aus!!

Naja, vielleicht nicht Sieger im Sinne von "als erster im Ziel" oder "gewonnen, Goldmedaille". Aber Sieger im Sinne von "yeaaaaaah, wir haben es getan und wir haben es geschafft". Und das sind wir, die Steffi und ich, absolut!


Am Sonntag war der - nein, UNSER - erster Halbmarathon in Bregenz. Wundervoll und zauberhaft, trotz des schlechten Wetters. Faszinierend und aufregend, alles in allem ein sehr schönes und gelungenes Wochenende. Gestartet sind wir schon am Samstagvormittag, gut vorbereitet und mit der nötigen guten Laune im Gepäck.


Ja, tatsächlich fühlten wir uns gut vorbereitet. Wir hatten so trainiert, dass wir im Grunde gut ins Ziel kommen sollten. Trotz Verletzungen bei mir und am Ende auch Überlastungserscheinungen bei Steffi wollten wir es schaffen und haben es auch geschafft. Viel Arbeit hatten wir hinter uns, nicht zuletzt durch die ganzen Widrigkeiten. Viele Trainings-Zwangspausen, viele Tränen und viele Schmerzen. Aber all das war vergessen, am Samstag, als wir uns auf den Weg machten.


In Bregenz angekommen, war das Wetter traumhaft schön. Unser Hotel war ca. 10 Minuten vom Festspielhaus entfernt und wir konnten von dort aus ein Stück am See entlang, um dorthin zu gelangen. Dabei kamen wir noch an der Laufstrecke des Bambini-Laufes vorbei und konnten hier schon mal anfeuern, die kleinen Mäuse.


Richtig klasse, wie die das schon gemacht haben. Geführt von ein paar Erwachsenen liefen die Dreikäsehoch dort wie die Teufel Richtung Ziel. Das sind die Marathonis von morgen :)

Im Festspielhaus sind wir dann direkt in den Raum, in dem wir unsere Startunterlagen inklusive Wäschebeutel holen konnten. Standesgemäß gab es für die Ladies einen Beutel in rosa. An der Startnummer waren noch der Gutschein für das Laufshirt und die Pastaparty angebracht. Die Nummer war gelb hinterlegt, das hatte bedeutet, dass man am Halbmarathon teilnimmt. Jede Distanz hatte hier ihre eigene Farbe.


Nach einem kurzen Schlendern über die Messe plagte uns ein Hüngerchen und wir holten uns eine Portion Pasta. Es standen zwei Soßen zur Wahl, Bolognese und normale Tomatensoße. Optisch ansprechend, solange sie noch im Chafing Dish war, danach abgefüllt im To-Go-Becher leider nicht mehr so. Aber geschmeckt hat sie dennoch und ein Mittagessen hätten wir ja eh einnehmen müssen.



Nach dem Essen wieder auf die Messe. Nun ging es los und wir kurbelten die Wirtschaft an. Steffi hatte sich ein paar Armsleeves geholt in einem geilen Neongelb. Ich habe mir noch Handschuhe gekauft, da ich meine im Sommer an eine Freundin verschenkt hatte. Eine gute Entscheidung, wenn man das Wetter am Sonntag betrachtet. Danach sind wir noch ein wenig Richtung Innenstadt. Bregenz ist nicht groß, aber dennoch sehenswert.


Wir bummelten hier und da noch etwas rum und sind dann gegen Nachmittag zurück ins Hotel und konnten endlich einchecken. Untergebracht waren wir nicht im Haupthaus, sondern im Gästehaus, ca. 50 Meter vom Hotel selbst entfernt. Die Zimmer waren großzügig und sehr sauber, ordentlich eingerichtet. Ebenso verfügte das Gästehaus über einen Lift, was mit den vielen Taschen eine echte Hilfe war, zumal unser Zimmer sich im 4. Stock befand. Die Gegend selbst dort war sehr ruhig, richtig angenehm, vergleicht man das mit unserem letzten Aufenthalt bei einem Laufevent in Stuttgart. Da waren wir direkt in der City und es war kaum auszuhalten.

Nach dem einchecken haben wir uns nochmal auf den Weg gemacht, Richtung Stadt, denn wir wollten noch etwas essen gehen. Gar nicht so einfach, zu überlegen, was man essen mag, vor so einem Wettkampf, das will gut überlegt sein. Leider konnten wir nicht im Hotel essen, denn dort war eine Geburtstagsveranstaltung (auf der im Übrigen auch Matthias Steiner der ehemalige Gewichtheber eingeladen war und der uns auch dort an der Rezeption über den Weg lief, mit Familie). Wir fanden in einer Seitengasse das Weinlokal "Ilge". Eine gute Entscheidung, dort den Versuch des Essens zu wagen. Der Laden war klein, aber oho. Kleine Karte, aber mit sehr gut ausgewählten Speisen, nette Bedienung und super Qualität. Als wir gegen 21 Uhr nach Hause wollten, gönnten wir uns den Luxus eines Taxis, denn die Garmin-Uhr zeigte schon 15 km an, mehr mussten am Tag vor dem HM wirklich nicht mehr sein :) Im Hotel dann noch kurz ein heißes Bad und dann ab ins Bett, der Wecker sollte ja um 6 Uhr schon wieder losgehen. Ach ja, zuvor haben wir noch kurz die Sachen probiert, die wir am nächsten Tag anziehen wollten. Da das Wetter sehr unbeständig gemeldet war, waren wir hier noch nicht ganz glücklich mit unserer Wahl und wollten uns letztlich erst am Morgen entscheiden.

Und so war es dann auch. Früh kurz aus dem Fenster geschaut und "scheiße" gedacht. Ja wirklich, es war den ganzen Samstag, trotz dass Regen vorhergesagt war für den Nachmittag, wunderschöner Sonnenschein, richtig angenehm. Und dann am Sonntag früh: REGEN. Bäääääääääh und klirrend kalt. Ein Wetter, bei dem normale Menschen sich um 6 Uhr morgens nochmal schön die Decke hoch bis an die Kinnlade ziehen und die Äuglein nochmal schließen. Aber was solls, wir wollten laufen und wir wollten uns vor allem darauf freuen. Also trotzten wir dem Wetter und zeigten dem Wettergott den Stinkefinger!



Eingemummelt in unsere Jacken und "Wegwerfhosen" zogen wir los Richtung Start bzw. Richtung Schiffsanlegeplatz, denn der Start war ja in Lindau auf der Insel und da mussten wir erst noch hin. Bei der Anmeldung konnte man die Überfahrt mit dem Schiff kostenfrei dazu buchen, hätte aber durchaus auch mit der Bahn fahren können. Wir wollten schippern und quetschten uns um 9.30 Uhr auf das Schiff mit hunderten anderen Läufern.



Eine knappe viertel Stunde dauerte die Überfahrt. Auf dem Schiff lernten wir dann noch eine nette Österreicherin kennen, die Elisabeth. Die hat uns bis zum Ziel noch begleitet, ist im selben Startblock wie Steffi eingeteilt gewesen und lief auch ihren allerersten Halbmarathon.

Dann fing es wieder tüchtig zu regnen an. Wir haben unsere Wäschebeutel an den Trucks abgegeben und bekamen diese wunderhübschen Skinfit-Regencapes. Naja, Schönheit soll ja bekanntlich von innen kommen und wir steckten ja innen in den Regencapes :) also schön......aber vor allem trocken und das war wichtig.


Wir hatten ja sowieso noch Klamotten drunter (Hose und Pulli), denen wir uns vor dem Start entledigen wollten, Kleiderspende quasi, für wen auch immer. So blieben wir warm bis kurz vor Start und so konnten wir tatsächlich in Top und Shorty laufen, trotz Miesepeterwetter.


Der Startbereich war für Besucher nicht mehr zugänglich und sagenhaft anzusehen. Schon sehr beeindruckend, wie viele Menschen laufen. Und wie verschieden die sind, Laufen verbindet einfach alle Menschen, ob jung oder alt, groß oder klein, dick oder dünn, Mann oder Frau - ganz egal, alle Menschen können laufen und viele tun das eben auch in solchen Wettbewerben mit den unterschiedlichsten Intentionen.

Gestartet wurde Blockweise. Der erste Block startete pünktlich 11.15 Uhr, ich in Block 4 etwa 4 Minuten später. Steffi startete in Block 5. Bis man dann man so richtig ins Laufen kam, ging es ein paar Meter, bis sich die Masse auflöste, die ersten vorbei preschten oder zurückfielen. Alleine musste ich nie laufen, irgendwie hatte ich immer viele Läufer um mich herum, während mir Steffi am Ende erzählte, dass sie oft alleine lief. Naja, ist vielleicht wie bei Schuhen, wenn man eine gängige Größe hat. Vielleicht habe ich ja eine weit verbreitete Laufgeschwindigkeit :)

Kilometer um Kilometer kämpften wir uns durch. Schön anzusehen ist die Strecke allemal, viele Kilometer sind mit Seeblick. Auf der Strecke, gerade in Österreich, waren trotz des Wetters viele anfeuernde Zuschauer, das braucht es auch auf so einem Lauf. Einige Kinder hielten die Hände hin zum abklatschen und es machte Spaß an diesen Menschen jubelnd und mit gröhlend vorbeizulaufen. Die Foto-Points waren super gekennzeichnet, es stand stehts eine Lampe mit Blinklicht dabei. So war man vorbereitet. Ich hab sie nicht gezählt, aber ich denke mindestens an 10 solcher Fotostationen bin ich vorbeigekommen. Bin schon auf die Fotos gespannt, die hoffentlich bald schon zu sehen sind. Alphafoto hat die Bilder gemacht und ist bei vielen Lauf-Veranstaltungen dabei.

Der Zieleinlauf war gigantisch. Man lief erst auf das Stadion zu und dann in das Stadion hinein. Dort musste man noch ein ganzes Stück über die Bahn laufen und konnte nochmal so richtig Gas geben, immer dem Ziel entgegen. Und dann war es geschafft. Ich kam nach 2 Stunden und 12 Minuten ins Ziel, Steffi dann nach 2 Stunden und 20 Minuten.



Eine gute Leistung würde ich sagen für den ersten Halmarathon mit nicht mal einem Jahr Vorbereitung fast in Eigenregie, aber mit guten Leuten an unserer Seite wie Franz Hug oder Lars Binkert oder auch Dr. Hennig vom Krankenhaus in Sigmaringen. All diese Menschen mussten sich oft von mir löchern lassen mit Fragen rund um die Lauferei. Nicht zu vergessen meine Kooperation mit dem Stiebner Verlag, der mir viele gute Bücher zur Verfügung gestellt hat, unter anderem "Das große Buch vom Marathon", aus dem unser Trainingsplan der letzten Wochen stammte.

Und die Lissi hatte es auch geschafft und kam kurz nach Steffi ebenso unversehrt ins Ziel.


Im Zielbereich standen dann die Versorgungsstände und die hatte ich zumindest bitter nötig. Steffi hatte während des Laufes das Gel genommen, ich hatte nicht das Gefühl, es zu brauchen. Mir reichten die unzähligen (ich glaub 6 bis 8 waren es) Getränkestände auf der Strecke. Das war im Übrigen auch toll organisiert. Gut 200 Meter zuvor angekündigt und dann bestückt mit Wasser, Tee, Cola und Iso-Drinks. Und die Helfer reichten die Getränke und sagten dazu, was sie in den Händen haben. Hut ab vor den vielen Organisatoren und Helfern, die solch eine tolle Leistung an dem Wochenende brachten! Danke dafür!

Auch die Auswahl im Zielbereich war richtig super. Getränke, was man sich wünschte und auch viel Obst, Trockenobst, Müsliriegel, Salzstangen und Chips. Was das Herz begehrt. Und auch hier alle Helfer sehr freundlich, hilfsbereit und nett.


Das einzige, was ich zu kritisieren hätte wäre der Umstand, dass im Zielbereich nirgends etwas wärmendes aufzutreiben war. Vielleicht wäre es bei dem Wetter hilfreich gewesen, Wärmedecken oder auch nochmal diese Regenponchos da zu haben. Ich bin mit Top und Armsleeves gelaufen, war am Ende fix und fertig, mein Körper zitterte, Freude und Leid waren nah dabei, ich war den Tränen nahe, als ich kurz meinen Mann anrief, um von meinem Zieleinlauf zu berichten. Und mein Wäschebeutel war weeeeeeeeeeeeit weg, in einem Truck, zu dem ich nur gelangen konnte, wenn ich einmal raus und um das komplette Stadion marschierte. Ich wollte auf Steffi warten, daher fand ich eben diesen Umstand nicht so schön. Nachdem Steffi sich nach ihrem Zieleinlauf kurz gestärkt hatte und wir auch Lissi begrüßt hatten, machten wir uns auf zu den Trucks und holten uns eine Jack zum überziehen. Auf dem Weg musste Steffi noch ihren Mika-Timing-Chip abgeben. Wir sind dann nochmal kurz ins Stadion, aber auch schon bald gegangen, da wir uns umziehen wollten. Das taten wir denn im Hotel, tranken noch einen Kaffee und machten uns gegen 17 Uhr auf den Weg nach Hause.

Rückblickend war das Wochenende mega schön. Wir hatten viel Spaß und Freude und trotz der heute vorherrschenden Kniebeschwerden ist es ein Event, dass wir sicher in 2018 wieder besuchen werden. Nicht nur, weil es hier um die Ecke und die Strecke vermutlich eine der schönsten Strecken am See ist, sondern auch, weil wir uns hier während des Laufes pudelwohl gefühlt hatten.

BREGENZ 2018 - wir kommen!!!

Freitag, 6. Oktober 2017

Letzte Tempoläufe vor Bregenz

Ja, nur noch zweimal schlafen, dann ist es soweit. So würde es wohl meine jüngste Tochter ausdrücken. Ich würde sagen "es got dagege". Am Sonntag ist Bregenz angesagt, unserer erster Halbmarathon, wie aufregend. Wir sind noch unschlüssig, ob wir nicht doch eher im Neopren und mit Taucherflossen laufen :) denn das Wetter soll ja eher feucht werden. Naja, dann machen wir eben ein feuchtfröhliches Event daraus, nix leichter als das. Regenläufe sind wir nun langsam gewöhnt, denn auch unser Laufeinstieg 10 km in Überlingen war von Regengüssen begleitet.

Diese Woche standen 2 x 4 km Tempolauf auf dem Plan und ich konnte diese beiden Termine gut absolvieren. Dienstag das erste Mal 4 km im HM-Tempo.

Tendenziell sogar etwas schneller, die Beine gaben es einfach her, also warum nicht. Eine solche kurze Strecke ist momentan eher eine Herausforderung, als länger zu laufen, denn solch kurze Strecken laufen wir schon gar nicht mehr in Trainingszeiten :) so haben wir uns schon an die Lauferei gewöhnt, daran gewöhnt, die schöne Freizeit zu genießen, sich von der Sonne küssen zu lassen und der Natur beim Dasein zuzuschauen. Überhaupt, unsere Gegend hier ist ein Traum, überall Natur pur und viele Tiere.


Das Wetter hatte Dienstag ja auch gepasst, wunderschön blauer Himmel mit ein paar Wölkchen und muckelige 16 Grad. So liebe ich das.


Am Donnerstag dann war der Zeitplan etwas eng. Da ich mich aber halb 3 eh mit Steffi verabredet hatte, bin ich kurz zuvor noch in die Laufschuhe gestiegen, um meine 4 km herunter zu spulen.

Auch hier hat das Wetter wieder prima gepasst. Man konnte nochmal direkt in ganz wenig Klamotte laufen und ehrlich gesagt gruselt es mich etwas vor der kalten Jahreszeit. Da heißt es dann wieder, igitt, lange Hose und Sleeve, bääääääääh, das ist so gar nix meins....


Na wie auch immer, solange es noch geht in kurzer Klamotte, so lange wird auch in kurzer Klamotte gelaufen, egal welcher Monat gerade auf dem Kalender angezeigt wird. Auch am Donnerstag war die Landschaft wieder sehr hübsch anzuschauen, viele Pferde in Sahlenbach auf der Weide, das ist toll.

Um noch den richtigen Laufstrumpf für Bregenz auszuwählen, bin ich am Donnerstag mit zwei verschiedenen Strümpfen von Under Pressure gelaufen, die etwas unterschiedliche Kompression besitzen. Ich hatte die Läufe davor das Gefühl, dass der kompressionsstärkere Strumpf mir etwas die Kraft im Schienbein nimmt und an der Fessel zu spack sitzt.


Und es war wirklich so, ein kleiner Unterschied in der Maßeinheit, aber ein großer im Wohlgefühl. Ich werde mit Under Pressure laufen, aber nicht mit dem ursprünglich für Bregenz ausgewählten in lila, sondern mit dem in Pink. Der hier ist also vorerst aus dem Rennen :)


Alles in allem fühle ich mich gut vorbereitet, um den HM in Bregenz anzutreten. Vielleicht nicht in einer Bestleistung, aber hoffentlich als Finisher, das ist das Ziel und vor allem hoffentlich verletzungs- und schmerzfrei, das wäre mein Wunsch.

Die Vorbereitungszeit war anstrengend, aber ist recht gut gelaufen, trotz vieler Rückschläge. Die Frisur sitzt auch, Farbe passt :)


Und nicht zu vergessen, die Nägel wurden auch passend zum Laufschuh, dem Saucony Triumph ISO, gestylt. Nun kann doch echt nichts mehr schief gehen oder?


Also, auf gehts nach Bregenz! Holen wir uns den Titel Steffi :) unseren persönlichen Triumph....ich sag mal "wir sehen uns an der Ziellinie".

Zuletzt noch ein kleines Gimmick, ich hab mich beim laufen von oben gefilmt, also nicht das, was ihr denkt, sondern die Beinchen und irgendwie hört es sich an, als liefe da ein Gaul auf der Straße :)


Montag, 2. Oktober 2017

Fartlek - ein erster und zaghafter Versuch der Kunst des Spieles mit der Geschwindigkeit

fartlek
/´fa:tlek/

a system of a training for distance runners in which the terrain and pace are contnually varied

(Definition gefunden auf google.de)

So wird das Fahrtenspiel definiert und ist wichtiger Bestandteil im Lauftraining, gerade wenn nach der Distanz auch die Geschwindigkeit trainiert werden soll. Man ruft in einem Lauf unterschiedliche Leistungen ab, mal schnell, mal langsam, mal Trab und auch mal mittleres Tempo.

Ich hatte ja das große Glück, das Buch vom Stiebner zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Darin befinden sich neben vielen Grundlagen auch die Trainingspläne für die unterschiedlichsten Ausgangstypen. Seit letzter Woche trainiere ich etwas genauer nach dem vorgegebenen 10-Wochen-Plan für einen HM und konnte das auch ganz gut mit meinem Trainingspensum in Einklang bringen. Normalerweise wäre das 1-2-2-1 km Fahrtspiel im GA2-Bereich schon Samstag dran gewesen. Allerdings wäre der Sonntag Ruhetag und ich war schon zum Special-Day vom Bootcamp bei Franz Hug angemeldet. Daher hab ich meinen Ruhetag getauscht und am Sonntag dann Kraft und Laufen absolviert.


Da ich Fahrtspiel noch nie gemacht hatte, musste ich mir auch die Vorgehensweise mühsam erlesen. Am Ende hatte ich einen Plan, den ich auch so durchziehen wollte. Bei optimalem Laufwetter ging es gegen 14 Uhr los. Ok, ein paar fiese Wolken zierten den Himmel, aber keine Gefahr, die haben nichts nasses auf die Erde geschüttet :)


Zuvor hatte ich mir auf einem Schmierzettel ausgerechnet, wie viel Zeit und Strecke ich in etwa bräuchte für das Fahrtspiel. Nach einer wilden Zahlenansammlung, die mein Gatte nur mit einem Augenrollen abtat, kamen 72 Minuten heraus, 6 km Fartlek plus gut 2 km ein und auslaufen, also etwa 10 km. Daher sollte mich meine Strecke von Aach-Linz über Tautenbronn, hoch nach Aftholderberg bzw. Flugplatz, weiter übers Freibad und dann zurück nach Aach-Linz, über den Haigehof natürlich.

Naja, nicht die optimalste Wahl für diese Art des Lauftrainings, denn dummerweise kam ich bereits beim ersten 2-km-Teil an die Steigung nach Pfullendorf/Aftholderberg hoch. Puuuuuuuuuuh, da hatte ich ganz schön zu kämpfen, mit dem Tempo konstant zu bleiben, denn das war mein Ziel. Doch es ging, ich hab mich bemüht und wurde belohnt.

Was man auch in der nun nicht mehr ganz so heißen Jahreszeit nicht vergessen sollte ist Trinken. Ich bin so ein Kandidat, der eher zu wenig trinkt, muss mich da immer extra in den Hintern treten. Dabei ist es so wichtig, nicht nur für die "Kraft" des Körpers, sondern auch für Haut, Darm und all den Kram. Da ich wußte, dass Teile der Strecke echt anstrengend werden vom Tempo her, hab ich trotzt der geringen Distanz meine Flasche mitgenommen und hab sie auch gut gebrauchen können.


Getreu dem Motto "immer rein damit" war die Flasche nach dem Lauf auch so gut wie leer.

Ganz wie geplant lief der Fartlek allerdings nicht ab. Streckenbedingt musste ich ein paar spontane Veränderungen vornehmen. Zum einen hatte ich mir das Training nicht in die Uhr programmiert. Also habe ich es mit den 3 Minuten Trabpause zwischen den Fartspiel-Kilometern nicht ganz so genau gehalten, manches Mal waren es sicher auch 4 oder 5 Minuten. Aber was solls, der Weg ist ja bekanntlich das Ziel. Ach und irgendwie hab ich mich beim letzten Kilometer verhaspelt und den glatt doppelt absolviert. Warum? Seht selbst:


Naja, wer den Spickzettel auf einen schwitzende Handinnenfläche kritzelt, die zum Zeitpunkt vor Beginn des Laufes noch voller LAVIT Sportöl ist, der hat sie wohl auch nicht alle oder :) Vielleicht hätte ich einen Stift zum Abstreichen mitnehmen sollen, dann hätte ich gemerkt, dass ich den letzten Kilometer mit der 7er Pace schon erledigt hatte, bevor ich an den Haigehof kam.

Alles in allem bin ich zufrieden, ich habe beim Laufen mit den unterschiedlichen Tempi ein etwas besseres Gefühl für die Geschwindigkeit bekommen. Oft überreisst man gar nicht, wie schnell man unterwegs ist, gerade auf Langstrecke. Von daher war das ein ganz guter Lauf für mich, da ich auch oft tendenziell zu fix unterwegs bin und langsames Laufen mir sehr große Mühe bereitet, Skorpion eben ;-)

Meine letzten 4 Läufe in Vorbereitung auf den am 8. Oktober stattfindenden HM in Bregenz hab ich mir im Vergleich mal angeschaut im Garmin-Portal und kann auch hier mit allem recht zufrieden sein.


Dem Lauf am Sonntag blicke ich auf alle Fälle positiv entgegen und nachdem ich heute von Steffi auch positive Nachricht ihr Bein betreffend bekommen habe, freue ich mich schon sehr aufs Wochenende. Steffi hatte ich zu Dr. Hennig nach Sigmaringen geschickt und die Entscheidung war gut, sie hat ihn auch als kompetent und angenehm wahr genommen und sieht nun auch allem gelassener entgegen.

Diese Woche stehen noch zwei kleine 4-km-Läufe auf dem Plan, die werde ich morgen und Donnerstag noch absolvieren, dann ist Ruhe angesagt bis zum Sonntag.