Donnerstag, 28. September 2017

Mein Training diese Woche nach Plan

Training nach Plan, das ist normal überhaupt nicht mein Ding. Aber zwei Wochen vor meinem allerersten HM wollte ich mich da zumindest nicht übernehmen und hab mir aus meinem Buch "Das große Buch vom Marathon" die letzten zwei Wochen eines Trainingsplanes herausgesucht.

Am Dienstag standen 7 km langsamer Dauerlauf auf dem Plan. Das war leicht, das kann ich inzwischen recht gut - langsam laufen.

Das Wetter hatte gepasst, herrlicher Sonnenschein, ein paar Wolken am Himmel, aber doch schon schön bunter Herbst.


Die Vorgabe war 70% HFmax, oh je sag ich da nur, ich kann langsam, aber soooooo langsam ist nun doch nicht ganz meins. Das einzige Mal, an dem meine Uhr 68% HFmax anzeigte war hier:


als ich für ein Selfie auf der Parkbank saß :) Nun gut, der Weg ist das Ziel und ich war wirklich willig und hab es versucht, mein Bestes gegeben. Immerhin konnte ich es im Schnitt bei 80% halten, besser als nix würde ich sagen.

Heute dann war Tempo angesagt. 5 km im HM-Renntempo und mit 85% HFmax.

Da war ich sicher drüber, zumindest das ein oder andere mal oder sogar immer. Zwischen 92% und 107% hatte ich mich lt. Garmin aufgehalten, naja, drüber ist knapp daneben, aber wohl auch vorbei. Egal, es ist wie es ist. Ich bin ja Vollblut-Skorpion und habe mit dem Öffnen der Äuglein am Morgen bereits 90% HFmax, vermutlich :O Mein Mann würde das sicher unterschreiben.....

Das Wetter hatte auch einigermaßen gepasst heute, die Tiere waren jedenfalls zufrieden, dann will ich es auch sein, wenn auch viele Wolken am Himmel hingen.


Mich hat der Tempolauf geschlaucht, so richtig. Ich habe am Ende getropft, als wäre ich in den Wasserbottich gefallen.


Zu allem Unglück hatte ich beim Loslaufen vor lauter Eifer auch noch die Sonnenbrille vergessen. Meine selbsttönende Adidas-Brille möchte ich gar nicht mehr missen. Sie passt sich super und auch schnell den Gegebenheit an, sitzt gut, rutscht nicht und ist einfach bombig. Und dank meines Lieblingsoptikers und Mandanten Gronbach hab ich (und auch die Steffi) diese tolle Brille noch zum absoluten Schnäppchenpreis bekommen. Das Leben kann doch soooooooooooo schön sein.

Am Samstag steht Fartlek auf dem Zettel, mal sehen, ob ich das raffe und hinbekomme. Ist quasi mein erstes Mal :) Sonntag noch außerordentliches Bootcamp, das letzte Mal für mich in diesem Jahr, im Winter steige ich beim Outdoor-Training aus. Finde ich zu uselig, mag ich nicht. Und nächste Woche noch 3 Tage mit je 4 km, mehr nicht, kein Kraft kein gar nix mehr, etwas schonen.

Sonntag, 24. September 2017

Der Run ans Buffet

So oder so ähnlich würde ich den heutigen Lauf von Steffi und mir beschreiben :) Warum? Ganz einfach, wir waren heute in Überlingen Laufen, fast bis Uhldingen, dann zurück und am Ende der Strecke erwartete und ein Foodtruck-Festival. Yammmmmmmmmie.

Fröhlich sind wir gestartet, mit Sonne im Rücken und guten Mutes. Ok, es war ein wenig diesig, eher bewölkt, aber immerhin trocken und gut 14 Grad.

Unterwegs neben der traumhaften Kulisse viele schöne Eindrücke mitgenommen, wie immer, wenn wir am See laufen, denn wir wohnen da, wo andere gerne Urlaub machen :)


Rote Ampeln und Stoppschilder - nicht für uns, wir laufen so lange, wie uns die Beinchen tragen.


Und auch wenn Steffi heute ein wenig mit ihrem linken Knie zu kämpfen hatte, konnten wir doch wieder einmal gemeinsam den Lauf bewältigen und das nur, weil wir immer auf den anderen schauen, uns auf die Eigenheiten des Gegenübers einlassen und gemeinsam an einem Strang ziehen können. Inzwischen klappt das ganz gut und ich bin guter Dinge, zusammen mit Steffi den HM in Bregenz zu absolvieren.


Zurück in Überlingen wirkt Steffi ein wenig verknautschter als ich, aber wir waren beide sauglücklich und hatten uns jeden einzelnen Burger verdient, jeeeeeeeeden einzelnen! Na und klar auch dieses Sandwich, mit viiiiiiiiiel Käse, Fleischbällchen und Kürbis, Dinkelsandwichbrot und gaaaaaanz viel Liebe.


In diesem Sinne Guten Appetit und einen schönen Sonntag noch!

Samstag, 23. September 2017

Lauftraining am Freitag

Gestern blieb nicht viel Zeit für ein Lauftraining. Dennoch wollte ich nicht aus dem Rhythmus kommen und bin zumindest für eine kleine Laufrunde vor Ende der Schule aufgebrochen. Das Wetter hatte ja gepasst und ich bin happy, da ich bei solchen Sonnenstrahlen wieder im Top und mit Shorts laufen kann. Das macht doch gleich viel fröhlicher.


Gelaufen bin ich von Aach-Linz, Schlegel


vorbei am Baggersee und dem Kieswerk


wieder zurück über den Haigehof 


und von dort aus direkt an die Schule, um Marie abzuholen. 

Geworden sind es am Ende knapp 6 1/2 Kilometer mit einer wieder kleinen Steigerung in der Pace. Von anfänglich 8 bin ich nun bei 7, schmerzfrei versteht sich.

Am Nachmittag hatte ich dann noch einen Walk, von Aach-Linz nach Pfullendorf und zurück, mit Marie im Qeridoo. Auch schön, denn das Wetter war göttlich. Lediglich beim nach Hause laufen kurz vor 19 Uhr wurde es kühler, aber war mit Pulli noch gut auszuhalten. Marie hat der Walk auch gut getan, sie kränkelt etwas, die Bronchien konnten frische Luft gut gebrauchen.

Am Sonntag dann geht es eine Runde mit Steffi, vermutlich 10 km und auch mit einer 7er Pace. Nächste Woche dann der Versuch, diese wieder zu steigern und ein klein bisschen weiter als 10 km laufen. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt.

Mittwoch, 20. September 2017

Mini-Lauf nach dem EMS-Training

Dienstagvormittag steht immer meine Personal Trainerin mit dem EMS-Gerät vor der Türe. Ein Luxus, den ich mir seit fast zwei Jahren gönne, eine Trainerin, die zu mir nach Hause kommt und sich eine Stunde NUR um mich kümmert :) Wundervoll!. Obendrein ist das EMS ergänzend eine sehr effektive Geschichte, ich liebe es.

Das Wetter war am Dienstag nicht berauschend, aber am Vormittag immerhin noch trocken, auch wenn es nicht wirklich so aussah.


So nutze ich die Chance, noch eine Stunde Zeit zu haben, bevor das Kind von der Schule kommt und hab die Laufschuhe geschnürt. Das Wetter war so überhaupt nicht meins, bei uns hier sagt man "es war kebelig". Ich musste sogar ein T-Shirt anziehen, mit Ärmelchen dran :( pfui, das mag ich nicht, ich brauche Raum zum laufen, dazu gehört auch so wenig wie möglich an zu haben.


Aber egal, der Weg ist bekanntlich das Ziel und so habe ich mich aufgerafft und bin von Aach-Linz über Sahlenbach und wieder zurück eine kleine Runde gelaufen.


Ich war nicht lange zu Hause, regnete es wie aus Kübeln. Glück gehabt! Am Ende sind es zwar nur knapp mehr als 6 km geworden, aber das ist ja wohl mal besser als gar nichts. Morgen Abend ist dann Bootcamp bei Franz angesagt und am Freitag nochmal eine kleine Laufrunde, vielleicht mit Marie im Qeridoo, mal sehen, was der Wettergott meint.

Montag, 18. September 2017

Die HM-Distanz-Marke ist geknackt

Jawohl, endlich, die Halbmarathon-Distanzmarke ist geknackt. Yeaaaaaaaaaaaaah.

Nach meinem mit Verletzungen bestückten letzten halben Jahr war ich zuletzt nur noch frustriert und kämpferisch am Ende meiner Kräfte. Im Ernst, ich bin wirklich Jemand, der die Zähnchen zusammenbeißen kann und kämpft, bis es gar nicht mehr geht. Aber was zu viel ist, ist zu viel. Ständig nach ein paar Fortschritten wieder Rückschritte und keiner wusste mir so richtig und ganzheitlich zu helfen. Nach meiner letzten Kontrolluntersuchung beim Sportmediziner Rüdiger Hennig im Klinikum Sigmaringen fragte ich dann nach "Was soll ich nun tun, wie ist mein Fahrplan?" Er konnte mir nur einen Rat mit auf den Weg geben und merkte an, dass er bei seinen Triathleten die Empfehlung ausspricht, einmal die Distanz des nächsten Wettkampfes schmerzfrei zu laufen, bevor es ans Zeittraining oder gar zum Wettkampf geht und das so langsam, O-Ton, dass man sogar von den Nordic-Walkern überholt wird. Na das war mal eine Ansage.

Frohen Mutes und mit diesem Plan im Gepäck ging es am Sonntagmittag mit Steffi los. Wir waren voller Euphorie und Steffi ist, dem Himmel sei Dank, in "meine" Trainingsvorgabe mit eingestiegen.


Die Runde hatten wir uns vorher schon online zurecht gelegt. Kurz vor dem Lauf haben wir nochmal drüber geschaut und an der Strecke ein wenig gefeilt. Steffi ist hier sehr ortskundig und konnte den ein oder anderen besseren Weg einfügen, der für uns Läufer straßenfern und nicht all zu unangenehm zu laufen ist. Die Strecke führte uns von Aach-Linz über Tautenbronn, Aftholderberg, Stadelhofen, Pfullendorf, Gaisweiler, Riedetsweiler, Haigehof wieder zurück nach Hause.

Das Wetter war uns hold, hätte man am Samstag bei der Planung nicht gedacht. Sonnenschein pur. Als wir auf der Anhöhe zwischen Aftholderberg und Stadelhofen waren, konnten wir einen beeindruckenden Blick erhaschen.


Das war glaube ich auch der höchste Punkt, den wir erklommen hatten. Danach ging es nur noch bergab, zumindest was die Örtlichkeiten anging, vom Laufen her konnten wir bis zum Schluss ohne Probleme durchhalten. So nach der Halbzeit wollten wir unseren Teilerfolg in einem Selfie festhalten, wie bei jedem Lauf.


Zwei wie das blühende Leben sag ich da nur :)

Die Strecke vom Seepark über Gaisweiler nach Hause bin ich so noch nie gelaufen und fand sie am Ende gar nicht so übel. Vorbei an einer Apfelwiese, auf der ich mir die Marschverpflegung mitnahm, passierten wir auch ein lustiges Verkaufshäuschen, das Eierhäusle. Sehr originell!


Die letzten Kilometer waren Fleißarbeit, aber nicht so mühsam, wie wir dachten. Die Beine und Muskeln waren deutlich zu spüren, muss wohl auch nach so vielen Schritten. Doch wir konnten weiter im gewohnten Trab bis zum Schluss laufen. Am Schluss noch einen Schlenker vorbei über den Haigehof und einen tollen Blick auf ein neu geborenes Fohlen erhascht. Soooo niedlich.


Die kleine Umleitung war notwendig, sonst wären wir nicht auf 21 km gekommen. Zu Hause gelandet, brachten wir gut 22 km auf die Uhr und haben dafür knapp 3 Stunden gebraucht. Irgendwie kam es einen gar nicht so lange vor. Die Aufgabe, langsam zu laufen, haben wir ganz gut gelöst. Wir konnten uns immer wieder gegenseitig disziplinieren. Steffi hatte ja am Samstag Geburtstag und sich auch die Garmin-Uhr gegönnt und so haben wir nun beide ein gutes Trainings-Hilfsmittel und passen noch mehr aufeinander auf.


Puuh, das war ein ganz schöner Ritt sag ich da nur. Aber wir haben es gemeistert, ich war am Ende zwar erledigt, aber schmerzfrei! Job erfüllt würde ich behaupten. Jetzt kann es ans Tempo gehen...Nicht mehr lange bis Bregenz, am 8. Oktober ist es soweit.

Warm-up, Core-Stabilität und PLYOMETRIE

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(Quelle: Copress Sport)

Warm-up, Core-Stabilität und Plyometrie

Carrio, Christophe
1. Auflage, 296 Seiten
Format: 17 x 24 cm, Broschur
Copress Verlag in der Stiebner Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7679-1211-3
(UVP) € 24,90 [D] 


Zum Autor:

Christophe Carrio war mehrfacher Karate-Weltmeister und betreut andere Sportler beim Fitnesstraining. Sein aktuelles Tätigkeitsfeld erstreckt sich vom sportlichen Berater bis hin zum Autor von Fitness und Wellnessbüchern. 


Rezension:

Plyometrie? Was soll das sein? Wo hat es seinen Ursprung?

"Plyometrie ist eine besondere Methode des Muskeltrainings, 
die hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht arbeitet."

So definiert der Autor Plyometrie. Bereits in der Einführung geht er genau auf die Zusammenhänge des speziellen Trainings ein, zeigt auf, dass es wichtig ist, erst alles genau zu verstehen, bevor man es anwendet. Plyometrie ist eine Art Schnellkrafttraining. Gerade in Sportarten, die eine perfekte Zusammenarbeit mehrerer Muskeln benötigen, hat sich diese Art des Trainings sehr bewährt.

Yuri Verkhosansky hat schon in den 50ern diese Art des Trainings an Sportlern aus Moskau durchgeführt, mit Erfolg. Später war wohl der Leichtathletik-Trainer Fred Wilt namengebend für diese Art des Muskeltrainings. Plyometrisches Training ist in vielen Sportarten heute überhaupt nicht mehr wegzudenken.


Das Buch ist in 7 Kapitel aufgeteilt, viel Theorie zu Beginn und einiges an Praxis und Beispielen am Ende. 

Das wichtigste hier, das betont Carrio immer wieder, ist das Verstehen des Ganzen. Daher sind die detaillierten Erklärungen wie beispielsweise die Motorik, der Aufbau der Muskelketten oder des Nervensystems unerlässlich. 

Sehr spannend, für Interessierte gut verständlich und doch nicht zu wissenschaftlich. Genau das macht das Buch zu einem Teil des Sports, den man betreibt, zu einem guten Begleiter rund um das eigene Training. Nur wenn man versteht, wie der Körper arbeitet und funktioniert, kann man ihn Trainieren, Schwachstellen aufdecken und an der Verbesserung dieser arbeiten. Die Zusammenhänge erkennen, was es mit den Agonisten und den Antagonisten auf sich hat und wie das myofasziale System genau organisiert ist, muss ein Sportler lernen, zumindest wenn er Leistungssteigerung und Erfolge anstrebt. Im Buch ist das sehr detailliert beschrieben, in Wort und Bild.


Ab Kapitel 4 wird mit dem "Training" begonnen. Wie in der Praxis arbeitet sich der Autor vom Warm-Up über die Core-Stabilität vor bis zur Plyometrie.


Dass ein Warm-Up die Basis einer jeden Sportart ist, braucht man an dieser Stelle nicht erwähnen. Ohne das geht es nicht. Im Buch sind eine Vielzahl von Warm-Up-Übungen dargestellt, in Wort und Bild. Durch die genau Beschreibung zu den Bildern ist es dem Leser absolut möglich, die Übungen sauber nachzuarbeiten. 

Nach dem Warum-Up folgt das Kapitel zur Core-Stabilität. Wie wichtig die Körpermitte für den gesamten Körper ist, weiß man, wenn man schon mal "Rücken" hatte. Ist ein Teil der Körpermitte gesundheitlich angeschlagen, funktioniert auch der Rest nicht wirklich. Daher sollte jeder bemüht sein, in jungen Jahren seine Körpermitte so zu trainieren, dass diese auch in späteren Jahren noch den gesamten Bewegungsapparat tragen und stützen kann. Leider erkennen das viele erst, wenn es bereits zu spät ist. 


In den Grundübungen zur Core-Stabilität stellt Carrio unter anderem diese Übung hier vor. "Denken Sie daran, den Körper in einer Linie zu halten." Und genau hier besteht die Schwierigkeit, sich auf die Körpermitte zu konzentrieren und sich die Stabilität zu erarbeiten. Doch es funktioniert, hat es bei mir auch, weil ich einige Abschnitte im Buch immer und immer wieder gelesen habe. Denn nur wer versteht...............ihr wisst schon.


Am Ende im wohl interessantesten Kapitel "Plyometrie" erfährt man neben einigen chronologischen Exkursionen auch nochmals Interessantes zu den physiologischen Mechanismen im Körper. Wichtig, denn auf dieses Wissen bauen die Übungen auf. 


"Die wissenschaftliche Untersuchung der Muskelphysiologie zeigt, 
dass ein Muskel mehr Kraft entfalten kann, wenn er zuvor gedehnt wurde."

Dieser Satz läuft jedem Sportler, der am Anfang seiner Karriere steht, immer wieder über den Weg und man hat das Gefühl, gerade am Anfang findet die Umsetzung dessen nicht wirklich Beachtung, was oftmals zu Verletzungen oder sportlichen Misserfolgen führen kann.

Der Teil des Buches, in dem es um die Dehnung geht, ist ebenfalls sehr ausführlich. Nicht nur die Vorteile dessen, sondern auch die eventuellen Nachteile und Einschränkungen werden genau beschrieben. Nach einer allgemeinen Einführung zum Dehnen geht es wieder über in die beschriebenen und bebilderten Übungen. Das Erarbeiten dieser Fertigkeit ist hier für jeden Leser ein Kinderspiel, es gibt fast schon eine Gelinggarantie.

Last but not least gibt es am Ende des Buches noch einen Exkurs zu Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln, der Vollständigkeit halber. 


Mein Fazit:

Der Verlag druckt im Klappentext "Referenzwerk für Sportler und Trainer". Das könnte ich voll und ganz unterschreiben. Nach vielen Verletzungen im letzten halben Jahr ist für mich dieses Werk ein täglicher Begleiter. Ob beim Dehnen oder beim Krafttraining, beim Warm-Up oder beim Cool-Down, ich habe ständig Berührungspunkte mit den Übungen von Carrio. 

Mein Osteopath und auch mein Lauftrainer haben mir den Weg aufgezeigt und mir deutlich gemacht, wie wichtig Faszientraining, Dehnen und Warm-Up für meinen Erfolg als Läufer sind. Seit ich diesen Weg so gehe, klappt es auch, schmerz- und verletzungsfrei zu laufen und das Buch hilft mir, die richtigen Übungen für jede Gelegenheit zu finden und zu verstehen. Es hilft mir, den Körper besser kennen zu lernen und zu begreifen, wie die Bewegungsabläufe genau sind und was in welcher Form ineinander greift. Daher bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl und einen Ehrenplatz in meinem Fitnessraum.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "Warum-up, Core-Stabilität und Plyometrie" vom Copress Sport/Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Samstag, 16. September 2017

Tempo runter - Streckenlänge rauf

Der Weg ist das Ziel - so zumindest wird gemunkelt. Ist es das wirklich? Ich hoffe mal schon und ich wünsche mir mehr Geduld, also lieber Gott, lass es Geduld für mich regnen :) Soweit meine Wünsche.

Gestern konnte ich die Sonnenstrahlen nochmal ausnutzen und laufen. Bei wunderbarem Sonnenschein und zwischen Einschulung und Einschulungsfeier am Abend von meiner Kleinsten ging ich laufen.


Ich kann die Sonne soooooo genießen und bin glatt wieder in Tanktop und Shorty gelaufen. Herrlich. Mich graust es schon vor der kalten Jahreszeit, in der man wieder dick eingepackt auf die Piste geht. Schon am Donnerstagabend bei Franz im Bootcamp musste ich lange Hose und Jacke tragen, so sehr hat der Wind geblasen - das ist nicht schön, aber da das Training erst 19.45 Uhr beginnt und eine Stunde geht, ist das absolut notwendig.


Meine Strecke führte mich gestern mit einem neuen Schlenker von Aach-Linz über Tautenbronn, Pfullendorf wieder zurück nach Hause.

Knapp 14 km sind es am Ende geworden und - jippieeiäh akutschmerzfrei.

In Tautenbronn hatte ich diesmal den Weg nach rechts genommen und bin in Richtung Aftholderberg und kam am Ende dann direkt zwischen Aftholderberg und Pfullendorf in Höhe Flugplatz raus.


Von dort aus ging mein Weg vorbei am Gymnasium, durch den Stadtpark und über den Seepart, zurück nach Hause.


Das Wetter, ich muss es nochmal erwähnen, war ein Traum! Soooooo herrlich.

Am Sonntag geht es mit Steffi auf die Piste. Dr. Hennig, der Sportmediziner vom Klinikum Sigmaringen, hatte mit mir diese Woche schon den weiteren Trainingsweg besprochen und riet mir, die HM-Strecke einmal schmerzfrei gaaaaaaanz langsam zu laufen. Langsam und meine Person ist zwar eine verrückte Kombi, aber ich werde mich hier disziplinieren und Steffi wird mich dabei unterstützen - zum Glück, denn alleine ist langsam laufen echt eine Aufgabe. Mit langsam meinte er übrigens richtig langsam. Seine Aussage "euch müssen die Nordic Walker überholen". What? Oh mein Gott, mal schauen, ob wir das schaffen. Gestern hatte ich schon versucht, so langsam wie es irgend geht, zu laufen und kam dann ganz gut ins Ziel. Wir werden sehen, was der morgige Tag bringt.

Mittwoch, 13. September 2017

Jetzt läuft´s .... oder doch nur kurzzeitig?

Naja, zumindest bin ich guter Dinge, dass es jetzt wieder läuft. Ganz perfekt ist es noch nicht, aber es wird, zumindest so der Eindruck. Oder doch nur eine Eintagsfliege? Ich weiß es nicht. Das Bein ist beim Laufen schmerzfrei, aber es macht sich dennoch deutlich bemerkbar, die Belastung ist spürbar. Step by Step ist die Devise, nichts überstürzen und vor allem nicht den Mut verlieren, an sich zu arbeiten. Ja, so könnte es gehen, das zumindest wäre mein Wunsch, meine Hoffnung.

Nun zum Lauf. Nachdem ich gestern beim Abholen von Marie den Babysitter kurzfristig für den Nachmittag klar gemacht hatte, konnte es losgehen. Gegen halb drei dachte ich noch, die Pläne wären hinfällig, denn mit einem Mal fing es an zu regnen, da macht ihr euch kein Bild, als gäbe es kein Morgen. Glücklicherweise hörte es kurz vor 16 Uhr auf und um 16 Uhr war die Babysitterin bestellt. Puuuh, Glück gehabt und so konnte ich laufen gehen. Die Route führte mich von Aach-Linz über Tautenbronn nach Pfullendorf und zurück.

Mein Standardrunde kann man fast schon sagen, einen Kilometer mehr wie am Sonntag. Ich sagte ja, Step by Step.

Los ging es bei schönem Wetter, ein paar Wolken am Himmel, aber immerhin wieder Sonne, blau und zwitschernde Vögelchen.


Ich war gut 45 Minuten unterwegs, da plagte mich bereits mindestens 35 Minuten das Bläschen. Ich schwöre, ich hab es gehalten wie früher, als man mit den Eltern in den Urlaub ist und bin vor dem Laufen brav nochmal gegangen.........aber irgendwie schlummert ein Infekt in mir, so fühlt es sich zumindest an. Oder ich muss dringend auf meine Ernährung vor Läufen achten.

Memo an mich: Kürbissuppe und Kaffee in Folge (nicht in Kombi ;-)) ist vermutlich harntreibend :)

Nun gut, im Seepark bot sich mir ja die Möglichkeit, kurz einen Halt an einem öffentlichen WC zu machen. Dann ging es weiter, ich merkte aber, wie das Wetter etwas zuzog. Wobei etwas beim Blick an den Himmel wohl etwas untertrieben war.


Es fing an, sehr kühl und windig zu werden. Brrrrrrrrrrrrrr. Naja, immerhin war mehr als die Hälfte der Strecke geschafft, also ab nach Hause.

Memo an mich: verdammt für Shorty und Tanktop ist es jetzt einfach zu kühl!

Beim nach Hause laufen bin ich den Weg über den Haigehof gegangen und konnte noch einen schönen Blick auf die Pferdekoppel erhaschen.


Letztlich hatte ich sehr viel Glück und kam trockenen Hauptes nach Hause zurück. Meine Schuhe allerdings feierten am Ende eine Drecksauparty.......ja ok, nicht so richtig, vielleicht etwas mit angezogener Handbremse, aber für MICH sind sie wahnsinnig treckig gewesen ;-) ich mag das überhaupt nicht leiden.


Die Beinchen wie gesagt waren bemüht und angestrengt, aber keine fiesen Akutschmerzen, immerhin ein Teilerfolg. Warten wir ab, ob das mit dem Halbmarathon in Bregenz was wird, lange ist das nicht mehr.

Dienstag, 12. September 2017

Sonntagslauf - was machen die Beinchen?

Nachdem ich vorletzten Samstag bei meinem Lauf nach Stockach wieder Schwierigkeiten mit den Beinchen hatte, war Pflegen angesagt, eine ganze Woche lang. Ich habe gecremt, getapet, gedehnt, gerollt......jeden Tag, zweimal!

Ich glaube, ich war einfach seit meinem letzten Besuch beim Osteopath etwas nachlässig damit, einfach der fehlenden Zeit wegen. Und ich wurde auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Wie auch immer, Sonntag wollte ich einen neuen Versuch unternehmen und nochmal  zu einer Laufrunde starten. Allerdings mit der Option, jederzeit abbrechen zu können. Also führte mich die Runde um den Seepark, immer und immer wieder.

Das Wetter war ein Traum, auch wenn es früh noch nicht danach aussah. Doch gegen Nachmittag dann wunderbarer Sonnenschein und optimale Lauftemperatur.


Der Lauf durch den waldigen Teil des Seeparks glich allerding eher einem Hindernislauf. Überall übergroße Pfützen, um die man drumherum musste. Es hatte einfach bis in die frühen Morgenstunden geregnet, geregnet, geregnet.

Nach der ersten Seepark-Runde wagte ich mich über die Straße und bin danach über das Industriegebiet Theuerbach wieder nach Pfullendorf gelaufen, um dort nochmal eine kleine Seeparkrunde zu drehen.


Alles in allem ging alles ganz gut. Ich habe das linke Bein deutlich gespürt, aber es hat nicht geschmerzt. Es fühlte sich eher mehr angestrengt an. Mal sehen, ob dort wieder irgendeine Baustelle aufgeplobbt ist. Ich werde auf jeden Fall morgen nochmal den Ultraschall drüber jagen lassen, sicher ist sicher, denn das letzte Mal hatte ich den Bänderriss auch nicht bemerkt und bin unbeeindruckt weiter durch die Welt gehumpelt.



Samstag, 2. September 2017

Wochenendläufchen

Heute war es soweit, es sollte mal wieder ein Lauf mit mehr als 11 km werden.


Leider war Steffi heute nicht da und so musste ich alleine los.......ganz schön langweilig ohne Gesprächspartner, überhaupt nicht frauenfreundlich :) ebenso das Wetter. Muckelige 12 Grad brachte das Thermometer auf die Anzeige. Der Himmel war bewölkt, bewölkt, bewölkt, aber zumindest war es trocken.


Brrrrrrrrr, die ersten zwei Kilometer waren echt frischlich. Trotzdem war ich mutig und bin mit luftiger Klamotte gelaufen. Hat sich bewährt, denn nach zwei Kilometern war ich schon richtig am schwitzen. Die Natur ist immer noch wundervoll. Direkt nach dem Start schon die erste Schönheit fürs Auge.


Gelaufen bin ich wieder die Strecke Owingen - Stockach. Gut und bewährt!

Recht schnell war ich schon in Billafingen, meiner früheren Heimat und Wohnort meiner großen Tochter. Von da aus ging es dann weiter in Richtung Seelfingen.


Vorbei an - yammie - unseren Wasserbüffeln. Bei Christian Schmid wird von Zeit zu Zeit dieses tolle Fleisch bestellt, richtig fettarm und herrlich aromatisch, da die Tiere ganzjährig auf der Weide sind.


Von Seelfingen aus dann weiter nach Mahlspüren i.T.


Über Frickenweiler nach Winterspüren und dann den letzten Ritt nach Stockach. Am Schwimmbad angekommen fing leider mein linkes Bein wieder an, zu schmerzen. So ein Ärger, nun bin ich einige Male schmerzfrei gelaufen und nun wieder das.


Naja, wer weiß, warum. Vielleicht war es auch nur die ungewohnt lange Strecke, denn die letzte Zeit, bin ich auf Anraten mehrerer Therapeuten nur Kurzstrecke bis 10 km gelaufen. Da ich aus der Vergangenheit gelernt habe, wurden hier direkt als der Schmerz kam, Pausen gemacht. Ein kleines Stück gehen und immer wieder versucht, in das Laufen zu kommen. Leider waren nur kurze Teilstücke möglich, so dass ich kurz vorm Ziel aufgab und die restlichen 500 m ging. Macht aber nix, trotzdem war der Lauf zufriedenstellend.

Angekommen am Stumpp erwartete mich eine super Belohnung, ein Food Truck Festival. Darauf hatte ich mich gefreut, das lies meine Beine schneller werden :)



Und so versuchten wir uns von Stand zu Stand und probierten uns durch die Burgerwelt. Zuerst einen Surf & Turf Burger:


und dann noch viele andere Kleinigkeiten wie Süßkartoffel-Pommes oder auch Tacos und Moinkballs. Am Schluss landeten wir am besten Burgerstand des Platzes, richtig uhrig, ein Paar aus Österreich betrieb diesen, jung und sympathisch.



Und auch wenn es auf den Bildern nicht so aussieht :) die Burger waren mega lecker, aber die Sonne blendete, obwohl sie kaum zu sehen war und der Fotograf war zu prasselig, das auf den Bildern zu sehen. Ja, so ist es, wenn man Hilfskräfte die Fotoarbeit machen lässt ;-)

Habt ein schönes Wochenende, ich lege nun die Beinchen hoch. Auf das sie morgen wieder wundervoll und schmerzfrei sind.....