Donnerstag, 31. August 2017

Die langen Tage sind vorüber....

Wir müssen der Wahrheit ins Auge blicken, die richtig langen und hellen Tage sind wohl vorbei. In den Sommermonaten ist es einfach nur klasse, man kann um 20 Uhr noch in die Laufschuhe steigen und kommt selbst nach über 10 km zurück und es ist noch hell. Jetzt geht das nicht mehr. Man läuft nach 19 Uhr los und sieht die Sonne schon untergehen.


Aber he, mal ehrlich, das ist doch ein Traum, zumindest rein optisch.

Gelaufen wurde am Dienstag wieder die Strecke Aftholderberg-Pfullendorf-Aach-Linz.

Bewusst habe ich mich zu meinem Startpunkt in Aftholderberg bringen lassen, denn nur so konnte ich viel freies Feld/helle Strecke laufen. Waldstücke nach 19.30 Uhr gehen nur noch mit Stirnlampe oder fotografischem Gedächtnis :) Mit der untergehenden Sonne war auch der aufgehende Mond zu bewundern.


Vorbei am Flugplatz und der Kaserne ging es in Pfullendorf noch durch den Seepark und dann zurück


über den Haigehof nach Aach-Linz. Dort steht seit einiger Zeit eine Kiste mit Äpfeln, die Aufschrift "für Ross und Reiter" drauf.


Nun ja, ich bin zwar weder Ross, noch Reiter, fühlte mich aber dennoch eingeladen und habe zugegriffen. Lllllllllecker, schön sauer und herrlich erfrischend auf den letzten Metern :)


Etwas wackelig war ich aber schon, scheint zumindest so, betrachtet man die Qualität der Bilder :) aber vielleicht lag es auch daran, dass die Frontkamera nicht der Hit ist. Oder schlichtweg an der Tatsache, glaubt es oder nicht, dass ich mein Handy lediglich zum telefonieren benutze und überhaupt kein Selfie-König bin ;-)

Mal sehen, was die Trainingswoche noch so bringt. Montag hatte ich es zum Bauchpower und Pump geschafft, gestern war ich im Bootcamp bei Franz. Heute steht ein Ruhetag auf dem Plan, auch mal schön und morgen, mal sehen, kommt ein wenig auf die Wetterlage an. Spätestens Samstag aber werde ich eine größere Runde laufen, von Owingen nach Stockach, denn der Weg ist das Ziel und im Ziel stehen schon jede Menge Foodtrucks, die mich erwarten. Yammie :)

Dienstag, 29. August 2017

Unsere letzte Bike-Tour

Irgendwie rast die Zeit im Moment nur so an einem vorbei. Daher liegt der Bericht zur letzten Bike-Tour vom Samstag immer noch auf meinem Tisch. Jetzt aber, denn der Bericht vom heutigen Lauf steht auch schon in den Startlöchern....

Samstag war ich also mit Steffi verabredet. Nachdem wir morgens unser Vorstands-Ehrenamt im Kindergarten endgültig abgegeben haben, ich danach noch im Sportcenter Barz beim arbeiten war, blieb noch der Nachmittag für unsere wöchentliche Fahrradtour. Ursprünglich wären wir eine HM-Strecke gelaufen, doch mir erschien das nach meinen verletzungsbedingten Schmerzläufen vor der Sommerpause noch zu früh. Also packten wir wieder die Bikes aus und waren in Stimmung, gute 40 km auf den Tacho zu bekommen. Naja, ganz gereicht hat es nicht..........


Die Strecke führte uns von Aach-Linz über Pfullendorf, Großstadelhofen, Herdwangen wieder nach Hause. Begonnen wie gesagt bei strahlend schönem Wetter in Aach-Linz:


Die ersten 5 km liefen richtig gut, wir waren unter 20 Minuten. So konnte es weiter gehen. Auch die nächsten km waren noch unproblematisch. Aber dann, in Sohl, hörten wir von hinten einen Rettungswagen und von oben den Hubschrauber. Da bleibt einem schon mal fast das Herz stehen, also mir zumindest, bei der Geräuschkulisse. Dummerweise bog der Rettungswagen danach bei Jemand in den Hof ein, den wir beide kannten.


Und irgendwie waren wir da für einen kurzen Moment total in Sorge und wie erstarrt, wollten irgendwie nicht in dem Moment an diesem Haus vorbeifahren. Also haben wir kurz gewartet, 10 Minuten schätzungsweise und uns dann doch entschieden, zu fahren.

Weiter über Stock und Stein durch den Wald und dann von der Grillhütte zwischen Schönach und Herdwangen hoch nach Herdwangen. Ganz am Ende des Fahrradweges lagen Glasscherben und vielleicht war das schon der Anfang vom Ende. Dann in Herdwangen über einen gesplitteten Weg gefahren und zack, war es passiert.


Steffi hatte einen Platten Hinterreifen.



So ein Ärger! Naja, immerhin war der elterliche Hof in Sichtweite. Wir also getreu dem Motto "wer sein Rad liebt, der schiebt" ab durch die Prärie.


Ich hatte Fahrradschuhe an. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie es sich in solchen Schuhen läuft. Ich hätte mich dann wohl mit einem schwangeren Pinguin verglichen, so in etwa hörte sich mein Laufen an. Es war also eher mühsam bis amüsant :) Nach ca. 1,5 km hatten wir dann den Hof erreicht und dort versucht, ein anderes Rad aufzutreiben. Zuvor noch kurz ein Blick zu den Kühen.


Das erste Rad, ein eBike war schnell gefunden. Der Akku fehlte, das sollte uns aber nicht belasten, so hätte Steffi zumindest auch treten müssen, ohne einen Vorteil mir gegenüber zu haben. Doch dann die Ernüchterung. Durch das lange Stehen auch Plattfuß und auch so ein dämliches Ventil, zu dem keiner eine Luftpumpe hatte. Also musste Plan B her. Das Rad im Keller, ganz alt, von Mutti, sollte es nun werden. Also hochgeholt, kurz abgestaubt und auf gepumpt und ab ging die Luzie....


Von hinten sah es so aus, als hätte Steffi das Rad einem armen kleinen Mädchen geklaut. Gefehlt hatte nur noch der Fuchsschwanz am Lenker oder so ein Wimpel. Ja, vielleicht mache ich Steffi damit mal noch eine Freude :) Und so fuhren wir nach Hause, ich mit meinem MTB und Steffi mit dem Klapprad, welches erstaunlicherweise sogar ein Zweigang-Automatik-Rad war. Glücklich und zufrieden sind wir dann auch wieder angekommen.


Schön wars!

Freitag, 25. August 2017

Spontanlauf - wenn´s der Zufall so will

Eigentlich wäre heute um 19.45 Uhr Training bei Franz gewesen, denn das Morgentraining fällt die nächsten drei Wochen aus, leider. Also hab ich mich mit Hängen und Würgen auf 19.45 Uhr eingerichtet, da schafft es mein Mann eben so, pünktlich zu Hause zu sein. Dann gestern kurze SMS: Training morgen 19.00 Uhr. Bäääääähm, da bin ich dann wohl raus, da bekomme ich mein Kleine nicht unter, nicht so kurzfristig und nicht zu der Uhrzeit. Also abgesagt. Heute dann steht mein Gatte 18.15 Uhr vor der Tür. Na bravo, wäre es doch gegangen, aber so spontan hatte ich nun grad auch keine Lust mehr auf HIIT-Training bei Franz, in einer neuen Gruppe, viele Menschen, viel Plagerei.

Also die Chance ergriffen, denn wer weiß, für was Dinge, die geschehen, gut sind, und die Laufschuhe an. Eine kleine Runde sollte es werden, die dritte diese Woche und eine schöne Runde ist es geworden.


Die Sonne strahlte, die Esel waren bereit, ich auch.


Die Strecke führte mich in Aach-Linz am Sportplatz vorbei in Richtung Sahlenbach. Dann weiter Richtung Lautenbach.


Unsere Landschaft hier vor der Haustüre, ich erwähne es ja immer wieder, ist einfach nur wunderschön. Wir fallen aus der Haustüre und schwupps, tolle Wiesen, Wälder, Felder, Tiere. Diesen Luxus haben die Städter nicht.


Im Waldstück mit kleinem Bach, dass Sahlenbach und Lautenbach voneinander zumindest verkehrstechnisch trennt, konnte ich einen Moment verweilen, innehalten, einfach mal ein paar Sekunden die Natur genießen, die Luft tief einatmen.

Dann war der Weg etwas beschwerlich, viel bergauf. Und was hab ich getan? Genau, gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit und bin einfach einige Stücke schnell gegangen, damit ich die Beine schmerzfrei wieder nach Hause bekomme. Ich glaube, ich habe es nun endlich verstanden: auf den Körper hören, in sich gehen und einfach mal eine Pause machen. Sich keinen Druck im Training zu geben und doch ehrgeizig zu sein, das ist die Kunst. An dieser Erkenntnis scheiterte in der Vergangenheit so ziemlich alles. Daher war ich verletzungsgeplagt und frustriert auf ganzer Linie. Lars hat mich so ein kleines Stück in diese Richtung geschubbst, dafür bin ich ihm unendlich dankbar.

Weiter ging es dann von Lautenbach über einen steilen Kiesweg hoch nach Egg. Wieder ganz schön viel Berg - naja, laut Garmin immerhin 145 Höhenmeter, die ich überwinden musste, das ist nicht nix. Auch da bin ich den Kiesweg hoch gegangen. Ich habe beim Laufen einfach gemerkt, dass neben der Steile mir auch die vielen Steine echt zu schaffen machten, alles war wackelig und instabil. Vor meinem Wettkampf in Bregenz möchte ich nichts mehr riskieren, also piano. Oben angekommen war ich sehr froh und entschied mich dann, nicht weiter nach Aftholderberg aufzusteigen, sondern wieder runter ins Tal zu laufen, zurück nach Aach-Linz.


Gute Entscheidung, denn die Strecke war ausreichend und ab Egg ging es dann nur noch der Sonne entgegen...........


Ein schöner Lauf zum Abend, diesmal auch mit Wasserflasche, die am Ende der knapp 10 km leer war. Morgen dann eine Bike-Runde mit Steffi, ich freu mich schon drauf.

Donnerstag, 24. August 2017

Meine Laufwoche

Die Zeit vergeht im Moment fast wie im Fluge. Ein Tag jagt den nächsten, irgendwie habe ich das Gefühl, man funktioniert nur noch und das trotz Urlaub. Alltag, yeaaaaah, du hast mich wieder....Dennoch versuche ich, meine zwei bis dreimal die Woche zu Laufen. Derzeit gelingt es mir zweimal, das dritte Mal ist dann meist eine größere Tour mit dem Bike. Auch ok, besser als nix. Dazu kommt noch zweimal die Woche Kraft, reicht wie ich finde.


Am Dienstag hatte mir Tanja - danke meine Schnuggelmaus - kurzfristig angeboten, Marie eine Stunde zu betreuen, damit ich laufen gehen kann. Also ab in die Laufschuhe und auf meine Seepark-Runde.

Die lief recht gut, ich war zufrieden, vor allem schmerzfrei. Das ist ein großer Erfolg. Den Erfolg habe ich nicht nur meinem Lieblingsosteopathen zu verdanken, sondern auch der Routine, auf alles mögliche zu achten: vorher kurz warm machen, dehnen, rollen, einreiben, gute Schuhe, Kompressionsstrümpfe und und und. In Chemnitz sind mir nochmal ein paar schöne Strümpfe in die Hände gefallen, im Sale natürlich, die wirklich auch gute Arbeit leisten.


Ohne Strümpfe laufe ich überhaupt nicht mehr gerne, egal welches Wetter ist. Man hat immer das Gefühl, einer steht hinter einem und streichelt die ganze Zeit die Beinchen, hält zusammen, was zusammen gehört :) Der Lauf am Dienstag war bei abgöttischem Wetter, strahlend blauer Himmel


und Sonnenschein. Richtig toll. Wie werde ich das Wetter schon bald vermissen, wenn man sich dann bei Nieselregen in die Laufschuhe prügelt und über die Strecke prügeln muss :(


Naja, der nächste Frühling kommt ja bestimmt.

Heute dann war ich eine kurze, aber etwas knackigere Strecke laufen. Ich wollte mal wieder etwas Tempo in das Ganze bringen.


Gesagt getan und ab in die Laufschuhe, wieder bei herrlichem Wetter.


Ich hatte diesmal kein Wasser mitgenommen, was ein riesiger Fehler war. Als ich wieder zu Hause ankam, glühte mein Schädel, ich tropfte vor mich hin, schniefte und schnaufte, die Klamotten pitschepatschenass und unter den Armen machte es Geräusche bei jeder Bewegung, dass ich mich anfangs umdrehte, weil ich dachte, mich verfolgt einer :))) hihi, war nur das Wasser, unter den Armen..........heieiei, das nächste Mal aber, egal wie lange die Strecke auch ist, nur mit Wasser laufen. Steht schon auf meiner Agenda.


Am Samstag gibt es noch eine große Bike-Runde, wir wollen schauen, ob wir die 40 km hinbekommen, ohne das Rad erst kilometerweit mit dem Auto durch die Prärie zu fahren. Also zu Hause aufsitzen und los und eine Runde fahren, bis wir in Aach-Linz wieder ankommen. Mal sehen, Steffi hat schon eine Idee.

Sonntag, 20. August 2017

Biken mit Steffi

Heute haben wir die schöne Morgensonne genutzt und uns zu einer Bikerunde verabredet. Ich bin kürzlich alleine bereits die knapp 30 km mit dem MTB gefahren. Heute wollten wir die Strecke gemeinsam absolvieren, die Steffi und ich. Die Schafe waren bereit......


und wir auch


Los ging es halb 11 von Aach-Linz nach Pfullendorf, Großstadelhofen, Sohl, Kleinschönach


weiter über Stockfeld nach Herdwangen, Ebratsweiler, Mühlhausen, Ruhestetten und zurück nach Aach-Linz.

Gut 30 km sind es am Ende geworden und wir waren happy, dass wir Biken waren. So ruhig auf den abgelegenen Wegen und Straßen, auf denen wir gefahren sind. Nur die Natur und wir, herrlich!


Das erste Mal hatte ich heute den neuen Fahrradhelm und die neuen Bikeschuhe in Benutzung. Ebenso die 2-in-1-Pedalen.




Die Pedalen können gedreht und klassisch oder eben mit SPD-Click-System genutzt werden. Ich werde sie vorerst nur mit der normalen Schuhhalterung wie an meinem Spinner nutzen. Auch hier muss man schauen, dass man den Ausstieg beim Anhalten schafft und immer sehr aufpassen, dass die Halterung nicht zu straff um den Schuh sitzt. An die Click-Pedale traue ich mich aktuell noch nicht, viel zu viele Schauergeschichten hört man von Menschen, die da im Zweifel nicht mehr aussteigen konnten und in Zeitlupe böse hinfielen. Nee, vor dem ersten Halbmarathon brauche ich das nicht :)

Habt noch einen schönen Sonntag!



Freitag, 18. August 2017

Trainingsalternative Powershopping ;-)

Ich schrieb ja im vorletzten Post bereits, dass wir im Urlaub waren in der Heimat und ich dort mir fest vorgenommen hatte, auch zu laufen. Das konnte ich dann sogar zweimal tun und somit hatte ich hier mein Ziel erreicht. Um nicht wie viele andere überfressen und mit Wamst aus dem Urlaub zurück zu kommen, dazu müsst ihr wissen, mein Vater betreibt ein Wirtshaus mit deftigen Speisen auf der Speisekarte und wir haben da ein "All-you-want"-Bändel ;-) und mit den Worten "iss doch mal, an dir ist ja gar nix dran" beginnen und beenden wir den Tag. Ja, so sind Eltern eben......

Also brauchte es zum richtigen Lauftraining an den übrigen Tagen eine echte Alternative. Ich habe für mich das Powershopping entdeckt und mit dem Blick auf meine Garmin-Uhr am Ende des Tages konnte ich auch den Daumen nach oben nehmen. DAS ist eine echte Alternative!

Der erste Tag Zwickau, die Stadt zwischen Plauen und Chemnitz. Gut zu erreichen, eine wie ich finde schön strukturierte Innenstadt, schöne Geschäfte, eine Mall und schön anzusehen. Ich mag Zwickau gerne, der Trubel ist nicht ganz so groß wie in Chemnitz und es ist doch besser bestückt als Plauen.


Mein Mann war an dem Tag mit der Kurzen in Plohn, einem Freizeitpark. Also hatte er mich zu Beginn des Tages quasi ausgesetzt, in der Nähe des Bahnhofes.


Ich bin dann vom Bahnhof Richtung Innenstadt gelaufen. Lt. Tante Google, die wir zuvor zu Hause befragten, sind das knapp 2,5 km. Ein Klacks dachte ich mir und so nahm ich die Herausforderung an. Da das Wetter sehr schön war, fiel mir der Walk auch nicht schwer. Wie immer ging es flott zu bei mir, langsam laufen ist eher nicht so mein Ding, sehr zum Leidwesen derer, die sonst mit mir shoppen gehen. In der City angekommen machte ich die Läden unsicher, vor allem die Sportgeschäfte. Getreu dem Motto "Laufhosen kann man nie genug haben", hab ich mich auf Shorties und Oberteile konzentriert, die farblich natürlich aufeinander abgestimmt waren.


Geworden ist es dann eine Laufshort in Türkis/blau von adidas. Diesmal leider ohne Innenhöschen, aber das Leben ist nun mal nicht immer ein Wunschkonzert.

Doch eigentlich wollte ich ja zu TK-Maxx in Zwickau. Die Mall, in der dieser Shop ist, befindet sich aber etwas außerhalb. Also auch hier, Passantenbefragung, wie man da am besten hinkommt. Ich hätte mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof gekonnt und danach mit dem Bus zur Mall. Dummerweise ist die richtige Bahn dann kurz vor meiner Ankunft an der Zentralhaltestelle abgefahren, die nächste wäre erst in 20 Minuten gefahren. Ach was, dachte ich mir und bin eben zu Fuß zurück Richtung Hauptbahnhof, mit dem Gedanken, dort dann zumindest in den Bus zu steigen.

Als ich zum Bahnhof unterwegs war, dachte ich, wie fortschrittlich ist Zwickau. Über die Straße erspähte ich ein EMS-Studio.


Bei uns sind die ja eher spärlich bis gar nicht vorhanden. Warum auch immer, denn ich finde das als ergänzendes Training super und mache es schon fast zwei Jahre, mit Erfolg.

Am Hauptbahnhof angekommen, wieder Pech und der besagte Bus bog schon in den Bahnhof ein, da war ich noch viele Meter entfernt. Spurten? Nee, das wollte ich nicht. Also wieder das Navi zu Hand genommen und den Fußweg erkundet zur Mall. Beim Lauf durch Zwickau fiel mir wieder auf, wie viel man doch zu Fuß an schönen Dingen wahr nimmt. Das schafft man mit Auto, Bus oder Bahn eher nicht und das ist echt schade. An einem Autohaus kam ich vorbei, da stand ein super Auto als Aushängeschild vor der Tür:


Toll! Nostalgie pur. Endlich im TK-Maxx angekommen konnte ich dort auch direkt in die Sportabteilung flitzen. Die haben immer so stark reduzierte Teile, da kann man einfach nicht widerstehen. Geworden ist es eine Laufjacke und eine Short von Brooks. Ich weiß gar nicht genau, was der Regelpreis war, aber ich habe keine 40 Eur für beides bezahlt.


Am Ende des Tages hatte ich 15857 Schritte gemacht und 11,8 km absolviert. Nicht schlecht.


So, erster Tag erledigt. Am darauf folgenden Tag stand der Besuch bei den Schwiegereltern an. Da ich keine Lust hatte, hier den ganzen Tag im Plattenbau zu sitzen und aus Ostgeschirr dünnen Kaffee zu trinken, hab ich mich auch hier in die Stadt fahren lassen. Mein Mann und die Kleine sind danach zu seinen Eltern gefahren und Marie konnte mit Oma und Opa in den Tierpark.

Chemnitz ist um ein vielfaches größer als Zwickau oder Plauen, dafür aber auch lauter und hektischer. In solchen Momenten bin ich froh, dass ich hier wohne, auf dem Land, in einem Dorf, mit viel Ruhe vor der Haustüre. Unbezahlbar! Mein erster Weg führte mich natürlich wieder zu.........jawohl, TK-Maxx in die Sachsenallee. Dort gab es dann noch eine Handtasche für den Alltag und für eine heute stattfindende Hochzeit. An Sportklamotte gab es Oberteile von Puma mit eingearbeiteten BH bzw. verstärktem Brustteil. Solche hatte ich schon am Tag zuvor in Zwickau mitgenommen und für 12 Eur echte Schnäppchen. Beim regulären Kauf zahlt man hier für diese Tops in super Qualität gerne mal 32 Eur. Vom TK-Maxx lief ich dann wieder Richtung Innenstadt. Ich hätte auch hier den Bus nehmen können, aber die Laufherausforderung war zu groß. Vorbei an der Dresdener Straße kam ich dann auch recht zügig in die City.


Dort kannte ich mich aus, wir waren da ja schon öfters. Auf dem Plan standen, natürlich neben Sportgeschäften (in denen es nochmal eine orangefarbene Laufshort von adidas gab, mit Innenhose), Schuhe. Ich brauchte dringend ein paar vernünftige Lederpumps, auch für die Hochzeit, möglichst in altrosa oder zumindest in der Farbrichtung. Im August noch Schuhe in hellen Sommerfarben zu finden, ist gar nicht so einfach. Auf einen Laden vertraute ich und der hat mich auch nicht enttäuscht. Ein paar Pumps von Peter Kaiser, 10 cm und wunderschön sind es geworden. In solche Markenschuhe steht man und hat sofort ein Wohlfühlgefühl, traumhafte Materialien und die Innensohle gibt einen einen Wolkenmoment. Gut, mit 150 Eur ist der Preis hoch, aber man spart sich auch etliche Euros für die Blasenpflaster ;-)

Am Ende des Tages waren 15699 Schritte und 11,7 km auf der Uhr.


Auch geschafft, wieder ein Powertag.

Am letzten Tag sind wir nur in Plauen kurz in die City. Mein Mann und Marie sind mit der Straßenbahn gefahren, ich bin natürlich gelaufen. Der Weg ist mir bestens bekannt und so war ich sogar noch vor meinen Lieben in der Stadt. Hier gab es dann Hoodies, Kleinkram und für meine zwei einen Eisbecher beim Pichl. Und ich hab noch einen tollen Coffee-to-go-Becher bekommen.


Den durfte ich im übrigen schon probetragen, als ich am vergangenen Montag meinen letzten Termin beim Osteopath hatte. Und meine im TK-Maxx geshoppte Klamotte hab ich auch schon mal ausgeführt, zusammen mit den neuen Zoot-Laufschuhen.


Nach unserer Rückkehr aus der Stadt bin ich noch Laufen gegangen. Über diese Trainingseinheit hatte ich ja bereits berichtet.

Am Ende des Tages in Plauen standen dann 19450 Schritte und 15,4 km auf der Uhr.


Auch das wieder ein schöner Tag mit viel Bewegung.

So muss es im Urlaub sein, finde ich. Immer nur faul herumliegen und lediglich die Strecke vom Zimmer zum Buffet zu absolvieren wäre nicht mein Ding. Ich brauche Bewegung, habe regelrecht einen Drang danach, aber ohne Zwang. So komme ich aus Urlauben auch nie mit Hüftspeck heim, sondern nur mit den schönen Eindrücken und geshoppten Dingen.

Mittwoch, 16. August 2017

Ein "Bääääähwasfüreinschwüleswetter"-Lauf

Also im Ernst, heute war es mehr als extrem. Schon gestern Abend beim Worldjuming mit den YoungGo-Hanteln hab ich regelrecht getropft, so warm war es.


Normal bringt mich nicht mal die Sonne allein mit 40 Grad so zum schwitzen, dass es an mir läuft wie am Wasserhahn. Aber das schwüle Wetter gestern und heute hat es geschafft. Igittttttttttttt.


Wie auch immer, traumhaft ist es allemal, denn wir haben ja Sommer. Aber zum Laufen eher mühsam. Die Strecke, die ich heute nach über drei Wochen mal wieder mit Steffi absolvieren durfte, juhuuuuu, ging von Aach-Linz über Tautenbronn, Pfullendorf, Seepark, Haigehof zurück nach Hause. Knapp 11 km waren es am Ende.

Richtig durchlaufen konnte ich nicht, bei km 7 musste ich kurz anhalten und schnell gehen, da ich das Knie merkte. Vermutlich steckte in dem noch die Belastung von gestern Abend von der Stunde Jumping. Mit den Hanteln ist das doppelt anstrengend. Egal, anhalten ist auch die Chance für ein Selfie :) gesagt, getan....


Weiter ging es durch den Seepark und zurück Richtung Heimat. Wieder vorbei an dem tollen Schild mit der Aufschrift "....freilaufende Hühner". Ob die damit wohl die Steffi meinen? Ich bin mir nicht sicher, werde es aber im Auge behalten.


Zurück waren wir froh, dass die Runde beendet war. Wir haben wahnsinnig kämpfen müssen, jeden verdammten Kilometer.


Am Wochenende gibt es nochmal eine gemeinsame Fahrradrunde. Wieder die knapp 30 km. Nächste Woche mal sehen, spätestens Samstag oder Sonntag möchten wir gerne nochmal die 20 km am See absolvieren, müssen es ggf. etwas wetterabhängig machen. Ich bin gespannt, wie es dann mit den Beinen wird. Nach 4 Mal schmerzfrei laufen, war es heute nicht ganz so dolle.

Wer mal ein tolles Video zum Worldjumping mit YoungGo sehen möchte, kann hier schauen. Die Judit ist auch dabei :)