Sonntag, 30. Juli 2017

Zur Abwechslung heute mal fest im Sattel

Ja genau, ihr lest richtig, heute saßen wir auf dem Rad.


Steffi und ich haben die Räder aus der Garage gezerrt, entstaubt, Spinnenweben entfernt und los gings. Steffi mit ihrem Treckingrad und ich mit dem MTB. Die Strecke führte uns von Aach-Linz über Lautenbach, durch die heimischen Wälder bis nach Mühlhausen und dann durch Ruhestetten zurück nach Hause.

Schön gemütlich, wir wollten uns bei fast 30 Grad und schwülwarmen Wetter nicht überanstrengen ;-) schließlich ist Urlaubszeit, vielmehr der Kindergarten hat ab sofort drei Wochen geschlossen, da brauchen wir all unsere Kräfte für die Zwerge.


Los ging es bei Steffi, ich hab sie abgeholt. Kurzes Selfie und ab gings. Unterwegs kamen wir dann an einem Waldstück vorbei, von dem die Mädels immer erzählen. Dort wandern sie immer montags hin und dürfen eine Zeit lang verweilen, frühstücken und spielen.


Weiter gings und da leider nichts richtig gut ausgeschildert war, stolperten wir sozusagen durch den Wald und an jeder Gabelung haben wir neu geknobelt, wohin wir fahren. Bei einem Abzweig hatten wir definitiv die falsche Wahl getroffen, denn ein durch den Sturm umgestürztes Bäumchen lag über dem Weg.


Aber kein Problem, wir hieften die Räder über den fetten Stamm, vorbei am Gestrüpp und als wir dann endlich drüber waren, uns kurz zuprosteten, schlief uns fast das Gesicht ein. Keine 10 Meter weiter, lag der nächste, diesmal unüberwindbare Stamm. Mmmmmmmmmm, da konnten wir nur wieder umdrehen und einen anderen Weg fahren.


Dieser Schotter ist so gar nicht mein Untergrund, es fühlt sich immer an, als wäre man auf der Schlittschuhbahn. Nee, biken ist nicht mein Sport, ein Triathlet werde ich demnach sicher nicht (Wasser ist nämlich auch nicht meins, außer es ist Eselsmilch drin und 42 Grad warm).

Der Rest der Strecke war dann ganz ok, es ging hoch und runter, wieder hoch und wieder runter. Ab Ruhestetten war der Weg dann entspannter, da war alles Asphalt und bis auf den Splitt auf den Wegen, fuhr es sich super. Zu Hause angekommen, gab es noch ein Gewinner-Foto.


Und dann ab in die Dusche und den Kaffee aus der Maschine gelassen. Mmmmmmmmmmh, das hatten wir uns verdient. Habt noch einen schönen Restsonntag!






Samstag, 29. Juli 2017

Endlich mal wieder.....

...ein Lauf. Gut zwei Wochen habe ich nun pausiert, um die Knochenhautentzündung im linken Schienbein aus zu kurieren. Dabei sah es am vergangenen Mittwoch noch sehr trüb aus, das Bein schmerzte, wir hatten uns kaum für heute zum Laufen verabredet. Wie von Zauberhand war das am Donnerstag dann wieder gut und so konnten wir heute wieder eine kleine Runde drehen, die Steffi und ich.

Der Weg führte uns diesmal an der Donau entlang. Wir wollten längst schon mal die Strecke in und um Sigmaringen laufen und haben heute festgestellt, dass die Strecke richtig schön zu laufen ist. Tolle Landschaft, schöne Wege, vor allem keine Steigungen. Perfekt für die Frau mit den kaputten Beinen (nicht zu verwechseln mit Schmittchen Schleicher mit den eeeeeelastischen Beinen).



Um den Spaß an der Sache wieder zu finden, gab es natüüüürlich auch Selfie-Pausen :)


Und kurzes Einfangen von den schönen Momenten auf der Strecke wie hier zu Beginn der "Reise"


oder aber an der Hängebrücke, die über die Donau führt


Und am Schluss gab es dann noch einen wunderbaren Blick auf das Schloß.


Wir werden diese Strecke sicher öfters laufen, da auch das Parken sehr geschickt ist. Es gibt um die Donau auch eine Strecke, die eine Halbmarathondistanz hat, vielleicht wird das unsere Vorbereitungsstrecke auf Bregenz neben dem Bodensee-Weg.


Es waren nur 6 km, aber das hatte mir persönlich auch gereicht, denn kurz vor Schluss merkte ich schon, dass es Zeit ist, aufzuhören. Und da ich ungern mitten in der Strecke die Segel streiche, war ich froh, dass wir bzw. ich von vorneherein nicht mehr in der Planung hatten :) Gut Ding will eben Weile haben. Ich hoffe sehr, dass es alles wird und ich im Oktober "meinen" Lauf gut absolvieren kann, alles andere wäre Käse und würde mich sehr traurig stimmen.

Montag, 24. Juli 2017

Buchrezension: "Das große Buch vom Marathon"

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(Quelle: Copress Sport)


Das große Buch vom Marathon
Lauftraining mit System

Hubert Beck
9. aktualisierte Neuauflage, 368 Seiten
Format: 16,5 x 24,2 cm
Copress Verlag in der Stiebner Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7679-1112-3
(UVP) € 24,90 [D] 


Zum Autor:

Hubert Beck ist ein 1958 geborener und gelernter Diplomingenieur für Mechatronik. Außerdem ist er ausgebildeter Trainer, der selbst schon viele Marathons unter drei Stunden lief. Durch seine Erfahrungen und fortwährenden Analysen als Läufer und Trainer ist dieses Buch entstanden. 


Rezension:



"Der Marathon ist ein Wettstreit zwischen deinem Willen und deinen Möglichkeiten."

Jeff Galloway

Marathon, eine Faszination für sich, der schon einige Läufer unterlegen sind. Das Zitat von Jeff Galloway bringt das ganz gut auf den Punkt: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und sofern man seine Möglichkeiten kennt, kann man diese optimal für sich nutzen.


Das Buch von Hubert Beck befasst sich, anders wie andere umfassende Standardwerke rund ums Laufen, nur um Langstreckenläufe. Dennoch ist das Buch sehr umfangreich, wie man schon an der Größe des Inhaltsverzeichnisses erahnen kann.




Kurzes Vorwort und schon steigt der Autor in Kapitel 1 in das Thema Marathon ein, ohne groß Umwege über 10 km Lauf oder Halbmarathon zu nehmen, und berichtet über grundsätzliches zum Marathontraining. Schon sehr früh wird klar, dass es jeder durchschnittliche und gesunde Mensch schaffen kann, Trainingserfolge zu verzeichnen. Mit der angeborenen Fähigkeit des Menschen, Laufen/Joggen zu können und dem von Beck erarbeiteten Trainingsplänen soll dies möglich sein. 

Gleich zu Beginn des Buches zündet Beck die "Ausredenbombe":

"Die meisten berufstätigen Menschen arbeiten und schlafen jeweils 8 Stunden täglich. Somit bleiben ca. 8 Stunden Freizeit am Tag, am Wochenende sind es sogar 16 Stunden Freizeit pro Tag. Jeder Berufstätige verfügt daher über ausreichend Freizeit, um ein Marathon-Training zu absolvieren."

Beeindruckend, wie klar er das hier auf den Punkt bringt. Genau so ist es, ständig sucht man Gründe, weshalb es nicht klappen kann und es wäre dabei doch so leicht, man muss nur anfangen. Nach Kapitel 1 ist man sicherlich soweit und hat alle negativen Gedanken vorerst auf die Seite gelegt. Es kann beginnen!

Im folgenden Kapitel kommt er zum eigentlichen Trainingssystem. Dass dies von Mensch zu Mensch ein wenig abweichend gehandhabt werden muss erklärt Beck. Im Anschluss gibt es ein Kapitel mit einem Motivationsschub und danach eine kurze Exkursion "Marathon gestern und heute". 




Sehr interessant, zu lesen, wie alles begann, wie es zu dieser ungeraden km-Zahl kam und warum Frauen früher überhaupt keinen Fuß in diesem Sport fassen konnten. 




In Kapitel 5 beginnt das eigentliche Marathon-Training. "Motivation und Zielsetzung" ist der Beginn eines jeden Trainings. Der Autor erklärt, wie man sich realistische Ziele setzt und auf was man hier Augenmerk legen sollte. Am Ende des Kapitels kann man sich für sich selbst Notizen erstellen und Ziele definieren.

In den folgenden Kapiteln wird kurz auf die Ausrüstung eingegangen, die auch entscheidender Bestandteil von erfolgreichem Training ist. Danach geht es dann an die Grundlagen: Stretching/Dehnung, Lauftechnik, Energie, Training allgemein, Superkompensation und Training mit Pulskontrolle. 




Alle Kapitel in sich sehr ausführlich in Wort und Bild verfasst. Die Unterlegung der Theorie mit aussagekräftigen Bildern ist gerade im Kapitel "Lauftechnik" besonders wichtig und hier gut gelungen. So wird beispielsweise die optimale Laufhaltung und auch das sog. Läuferdreieck an einem Bild eines Läufers dargestellt, ebenso ist das Lauf-ABC mit Bildern aus der Praxis unterlegt. Ein Übernehmen in die Praxis und ins eigene Training ist somit sehr gut möglich.



Im Kapitel 13 "Ausdauertraining" wird es dann wissenschaftlicher. Die verschiedenen Trainingszonen, aerob/anaerob usw., werden genau beschrieben. Die Auswirkung auf den Trainingserfolg, aber auch die auf den Organismus stellt Beck dar. Interessant hier die Synergieeffekte in Bezug auf den VO2max und die Veränderung dieses Wertes mit der Atmung und dem Trainingsumfang. 

Ab Kapitel 14 dann beginnt das eigentliche Marathon-Training. Viele unterschiedliche Trainingsarten wie Hügelläufe oder auch Fahrtenspiel werden erklärt und deren Wichtigkeit untermalt. In Kapitel 16 kann der Leser dann Trainingspläne mit unterschiedlicher Ausrichtung einsehen und für sein Training anwenden. Dieses Kapitel ist mit eines der umfangreichsten, da wirklich alle möglichen Ziele berücksichtigt wurden. So hat jeder Läufer, auch ein Anfänger, die Möglichkeit, seinen persönlichen Zielen einen Weg zu geben.

Nicht zu vernachlässigen bei Läufern ist auch der Muskelaufbau. Wer denkt, Läufer sein heißt nur laufen, der liegt falsch. Muskeln sind fürs Laufen unerlässlich. Beck merkt an: "Um einen Marathon erfolgreich durchstehen zu können, benötigt der Athlet ein ganzheitliches Körpertraining." Daher befasst sich Kapitel 19 genau mit dieser Thematik - Krafttraining.



Natürlich speziell auf die Bedürfnisse von Läufern abgestimmt. 50% des Krafttrainings für Läufer bezieht sich auf die Körpermitte, also Rumpf, Hüfte, Po, Rücken und Bauch.  Auch hier ist wieder alles sehr schön bebildert, so dass ein Nacharbeiten für jeden Läufer möglich ist. 

In den letzten Kapiteln geht Beck dann noch auf sportmedizinische Problematiken ein und auch auf die Ernährung, die bei Läufern, gerade vor und nach Wettkämpfen spezieller sein sollte. Einen runden Abschluss findet das Buch dann mit Bestenlisten. Hier kann der Leser schon mal stöbern und schauen, was alles bereits geleistet wurde und vielleicht sogar, was man sich irgendwann selbst mal als Ziel setzen möchte.



Mein Fazit:

Das Buch von Hubert Beck ist ein sehr umfassendes Werk, fast schon "schwere" Kost, da es sehr in die Tiefe geht. Aber meines Erachtens für einen Langstreckenläufer ein unerlässliches Standardwerk, dass im Bücherregel nicht fehlen sollte. Für mich ist dieses Buch der Favorit unter all meinen Laufbüchern! Auch wenn mein Ziel 2017 vorerst nur der Halbmarathon ist, wird mit diesem Buch meine Neugier auf einen Marathon sehr geweckt und wer weiß, vielleicht gibt es schon in ein oder zwei Jahren mein Laufdebüt als Marathonläuferin. An der Motivation jedenfalls dürfte es nach dem Lehrwerk nicht mehr scheitern. 

Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "Das große Buch vom Marathon" vom Copress Sport/Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Sonntag, 16. Juli 2017

Sonntags darf´s auch mal ein bisschen mehr sein

Finde ich zumindest, unterfordern mich doch Strecken mit unter 10 km. Aber der Weg ist bekanntlich das Ziel, wobei ich derzeit nicht davon überzeugt bin, Besserung mit dem Knie dadurch zu bekommen. Anfangs sah es tatsächlich so aus, dass ich mit 6 km gut klarkomme. Aber gestern und heute wieder eine mittlere Katastrophe und ehrlich gesagt bin ich es auch leid, ständig zu irgendwelchen Ärzten zu laufen, bringt doch nix.........

Na wie auch immer, heute war Steffi wieder mit dabei und zack war es schon nicht mehr so eintönig und langweilig. Läuft sich unter Mädels eben doch besser, wenn man am quatschen währenddessen ist. Also führte uns die Strecke über den Haigehof, durch den Seepark und dort einmal um den See, zurück über Tautenbronn nach Hause. Genau 12 km zeigte die Uhr an.

Steffi durfte heute mal mit meinen On Schuhen laufen, einfach um zu testen, wie es sich damit läuft. Ich habe die letzten Wochen davon geschwärmt, ach was, die letzten Monate und so wollte ich ihr die Möglichkeit geben, den Schuh zu testen. Glücklicherweise haben wir eine echt identische Schuhgröße. Schon gleich zu Beginn von Steffis Laufkarriere hatte sie mir den Asics Gel Nimbus abgekauft, den ich nur ein paar Mal lief und mit dem ich auch überhaupt nicht klar kam. Sie fand den Schuh sehr toll zum laufen, auch das Obermaterial hat sie begeistert und wenn ich mal eine Prognose aufstellen müsste, würde ich sagen, dass sie bald schon eine On-Laufschuh-Besitzerin ist.


Das Wetter heute Vormittag war schon echt bombig, fast schon wieder zu warm, aber wunderschön, wenn einen die Sonnenstrahlen auf der Haut kitzeln. Ich kann das warme Wetter sehr genießen und finde den Gedanken, bald schon wieder zu bibbern, echt schrecklich.


Nächste Woche dann mal schauen wie wir die Lauferei unter bekommen, die Woche ist im Grunde schon pickepacke voll. Sonntag, der ist ganz fest reserviert, für einen Bodenseelauf, 20 km. Mal schauen, wie ich den bewältige.

Samstag, 15. Juli 2017

Guten Morgen Tag!

Heute war ich ganz früh unterwegs, seeeeeehr früh, nicht meine Zeit! Nach 5 Stunden Schlaf hat der Wecker geklingelt, da bin ich wie gerädert in Richtung Kaffeemaschine gewatschelt und konnte mir vor dem Lauf noch ein wenig Koffein hinter die Birne kippen. Notwendig war´s. Ein kleiner Shake dazu und die Laufschuhe angezogen. Wieder eine klitzekleinewinzige Runde um den Block:

Ach wie toll, morgens wenn noch alle in den Federn liegen, die Vögel zwitschern und keiner nervt, das Telefon nicht schellt, einfach nur Zeit für mich. Die Natur genießen.

Mein Lauf führte mich heute über den Haigehof zum neuen Baggersee, vorbei an bekannten Firmen wie Kramer


Extra Games


und der Geberit


weiter um den Baggersee


und zurück über Tautenbronn nach Aach-Linz.


Am Schluss war die Welt dann wach, die Sonne schien und es wurde hell. Willkommen Wochenende!

Freitag, 14. Juli 2017

Ein Quicky für zwischendurch

Ja, hin und wieder reicht auch bei mir die Zeit nur für einen Quicky. Heute früh 90 Minuten Bootcamp bei Franz hat schon fast alles von mir abverlangt. Der vierte Durchgang war ganz elend, da habe ich mich an mancher Station nur durch gequält.

Danach war der Tag irgendwie angefangen, aber doch noch nicht vorbei. Also die Schühchen gleich angelassen und eine kleine Runde gedreht:

Das Wetter war wie die Wiesen und Felder, irgendwie schon richtig herbstlich.


Nicht so richtig sonnig, eher bewölkt und grau, nicht so richtig gemütlich, eher laues Lüftchen und Nieselregen. Und auf halber Strecke kam ich in einen spontanen Platzregen.

Unterwegs hab ich einen Pfahl entdeckt, an dem ein Zettel klebte:


Mmmmmh, was für eine Botschaft. Demnächst steht da vielleicht

"Achtung! Freilaufende Joggerinnen. Bitte Ehemänner unbedingt an die Leine legen!"

Oder so :)

Nun ist Wochenende und mal schauen, was uns das lauftechnisch so alles für Eindrücke beschert.
Jetzt erst mal Füße ausruhen und ab unter die Dusche.


Ein Läufchen in Ehren....

...kann keiner verwehren. Nach diesem Motto gehe ich zur Zeit ans Lauftraining. Es befriedigt mich aber durchaus nicht, denn immer nur so ein bißchen, ständig diese kurzen Strecken - nein, das ist nicht meins :( Aber wie sagt man so schön im Norden "wat mut, dat mut" und so versuche ich, mich an die Vorgaben zu halten in der Hoffnung, dass sich das mit den Knieproblemen bald schon ganz erledigt hat.

Gestern Nachmittag hatte Steffis Mann sich bereiterklärt, die Hühner zu hüten und so konnten wir laufen. Fix musste es gehen, denn er musste um 19 Uhr wieder weg, Musikprobe - sagt er ;-) Also kleine Runde, sowieso, meinetwegen.

Die Runde führte uns wieder auf demselben Weg, wie ich ihn schon am Dienstag lief, nur anders herum. Es erschien mir im Hinblick auf die Steigungen etwas angenehmer. Aber Pfeiffendeckel, nix da. Es war soooooo warm und schwül, dass man kaum atmen konnte.


Wir mussten unterwegs ein kurzes Päuschen machen........nein, nicht wegen der Luft, eine ganz schnöde Selfie-Pause, irgendwie hat sich das inzwischen eingebürgert und es ist schön, völlig frei von Zeitdruck zu laufen. So handhaben wir es inzwischen, frei von Zeitdruck laufen. Alles eben ein Lernprozess.


Immer wieder entstehen während unserer Läufe schöne Fotos in unserer wundervollen Umgebung, Tiere werden zu Freunden und wir machen Quatsch :)



Naja, das Kuhfoto müssen wir in der nächsten Runde nochmal üben Steffi, das ist noch nicht perfekt.

Jetzt schnell frühstücken und dann ab zu meinem lieben Franz, Bootcamp steht auf dem Plan. Danach bin ich sicher richtig wach und der Freitag kann beginnen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Kurz und knackig

Heute wäre eigentlich EMS und Worldjumping-Tag gewesen. Aber wie es im Leben oft so ist, läuft nicht alles nach Plan. Meine EMS-Trainerin musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig heute früh absagen und zum Worldjumping mit den YoungGo-Hanteln bei Judit kann ich nicht gehen, da die mütterliche Pflicht ruft, Elternabend in der Schule für die Kurze.....na dann doch lieber Sport.

Also was tun mit der gewonnen Zeit, die ich mir im Vorfeld für das EMS-Training schon frei geschaufelt habe? Na nutzen und raus zum laufen, solange die Wolken noch überschaubar sind und der Regen nicht fällt.

Eine kurze, aber zügige Runde nach Sahlenbach und zurück. Klein aber fein sag ich da nur :)

Und wieder sauknapp, zumindest was das Wetter anging. Gestartet bin ich bei warmen 22 Grad und gefühlt sehr hoher Luftfeuchtigkeit, richtig schön.


Und dann, bei km 6 fing es auf einmal an, sich rasend schnell zu zu ziehen. Ein richtiges Schauspiel am Himmel.


Ich war kaum zu Hause, plätscherten die Regentropfen schon auf unser Vordach. Puuuh, Glück gehabt.

Nach dem Lauf noch kurz 30 Minuten Kraft. Bodenübungen für den Waschbärbauch und noch ein wenig ans TRX gehängt. Und dann hatte ich mir das echt verdient: Füße hoch!


Sonntag, 9. Juli 2017

Sonntagsläufchen mit Steffi

Spontan und zum reinen Streßabbau sind Steffi und ich heute doch noch zusammen gelaufen. Ich hatte es tatsächlich bitter nötig, saß seit halb 10 heute früh im Büro und bin selbst um 19 Uhr, als Steffi kam, noch in den letzten Zügen gewesen. Puuuuh, da musste ich einfach raus. Und auch Steffi hatte heute einen ausgefüllten Arbeitstag durch unser bald schon endendes Vorstandsamt. Noch eine Einstellung und die Mitgliederversammlung und dann ist das meiste geschafft.

Also beide ab in die Laufschuhe, den Kopf frei bekommen. Die Strecke haben wir wieder klein gehalten, nicht zuletzt der Zeit wegen. Aber auch das Wetter hätte uns bei längerer Strecke wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn im Moment schüttet es, was geht.

Steffi kam zu mir, wir waren bereit :) noch ein kurzes Starterbild für den Blog und los ging es.

P.S.: die Steffi hat darauf bestanden, dass ich ihren Bauch wahlweise kaschiere oder photoshoppe. Da ich eher für schnelle Effekte bin, hab ich mich für den "schwarzen Balken" entschieden? Ach Steffi, by the way: welchen Bauch eigentlich? ;-)

Ach so, eine kurze Umarmung durfte natürlich nicht fehlen, denn die hatten wir beide mehr als nötig. Jetzt frage ich mich gerade, wo sind bloß unsere Männer? Wäre das nicht deren Job? ;-)


Wieder über den Haigehof, Tautenbronn und zurück nach Aach-Linz. Bei Steffi vor der Haustüre endete die Reise, ich bin den Rest zu mir spazieren gelaufen, auch schön.

Wir sind dann tatsächlich trockenen Fußes nach Hause gekommen, hatten aber auch ein lauschiges Tempo unter den Schühchen. Die nächste Woche wird sehr knapp mit dem Lauftraining, aber Donnerstag haben wir uns fest vorgenommen. Passt für mich, denn über die Sommermonate wird mein TRX-Kurs mit dem Anfängerkurs zusammengezogen und findet schon um 19 Uhr statt. Utopisch, das würde ich ohne extra Babysitter für die Kurze nicht schaffen, also lasse ich es ausfallen und schleiche mich weiterhin zu Franz am Freitagvormittag ins Bootcamp.

Samstag, 8. Juli 2017

Lauftraining KW 27

Aktuell gilt es einen Weg zu finden, die Knieschmerzen nach Läufen in den Griff zu bekommen. Da die Schmerzen vorwiegend nach langen Läufen auftreten, wurde der Focus weg von den Langstrecken auf die kurzen Distanzen gelegt. Hier nach der Devise, möglichst viele kleine Läufe anstatt einen großen Lauf.

Da Versuch ja bekanntlich klug macht und auch ich nicht dumm sterben möchte, werde ich diese Vorgabe umsetzen und habe heute damit begonnen. Früh um kurz nach 7 Uhr bin ich in die Laufschuhe gestiegen - gäääääääääähn - und habe mich auf die Socken gemacht.

Eine kurze Strecke über den Haigehof bis zum Baggersee und über Tautenbronn zurück. Nicht ganz 7 km. Das Wetter heute früh war ein Träumchen.


Die Sonne schien schon, die Temperatur ist auch schon über 20 Grad geklettert gewesen. Aber es war unheimlich schwül, der Puls konnte von mir kaum unter Kontrolle gebracht werden. Man hatte das Gefühl, man kippe gleich aus den Latschen.


Zu allem Übel hatte sich dann noch ein Tierchen an meinem Knie festgebissen, eine Bremse vermutlich. Erst nach mehreren Schlägen auf dessen Hinterkopf ließ sie von mir ab :)


Nach dem Lauf schnell duschen, danach mit einer Vorstandskollegin noch eben schnell eine neue Erzieherin für die Kinderkrippe eingestellt und das Personalgespräch geführt. Anschließend heim, arbeiten und dann los zum arbeiten ins Sportcenter. Die Kurze hatte derweil einen "Auftritt" und durfte als Mini bei den Prüfungen der Worldjumping Kids Ausbildung dabei sein. Insgesamt waren es 8 Kinder, die hier mit hüpften. Eine Stunde lang, ohne Pause und mit insgesamt auch 8 Trainern in 2er Gruppen. Marie war total nassgeschwitzt, aber mega glücklich, es hat ihr sehr gefallen. Was tut man nicht alles für Freunde, da leiht man auch schon mal die Kurze aus. Ja, für die Judit und den Hape ist das gerne geschehen :)

Noch schnell einkaufen, dann noch eben eine Buchhaltung gemacht und dann stand nochmal ein klitzekleiner Lauf auf dem Plan. Einmal ums Eck, nicht ganz 6 km sind es geworden, die aber fast schon im Speed-Tempo, zumindest im Vergleich zu heute Morgen.

Warum ist ganz einfach, das Wetter zog sich sehr schnell zu, es blitzte und donnerte, da war ich schon auf der Strecke. Also nix wie heim hieß es da nur, die Füße fast schon in die Hand genommen und gespurtet.


Puuuh, das war sehr anstrengend. Ganz trockenen Fußes habe ich es dann doch nicht geschafft und konnte mich vom Regen noch begießen lassen.


Und als Belohnung hängten die Englein noch einen Regenbogen für mich auf :) wunderbar!


Die Steffi hatte sich dieses Wochenende eine Auszeit genommen vom Laufen, es sei ihr gegönnt.

Freitag, 7. Juli 2017

Kaffee mal anders

In der Zeit meiner Ernährungsumstellung hatte ich begonnen, für einige unnötige Dinge auf meinem früheren Speiseplan einen Ersatz zu finden. Das ist nicht immer leicht, es gibt einfach Dinge, wie beispielsweise Fleisch, die sich schlichtweg nicht vernünftig ersetzen lassen.

So ist es oft auch bei Desserts und anderen Dingen für den Süßzahn. Ich bin echt eine bekennende Naschkatze und in Bezug auf Süßkram bin ich oft überhaupt nicht konsequent. Meine nächste persönliche Challenge wird "zuckerfrei glücklich" sein, doch da habe ich noch einen gaaaaaaaanz langen Weg vor mir.

Zuckerfrei heißt auch, zu wissen, was in Lebensmitteln steckt, denn unser Problem ist nicht der Rieselzucker, der geschmeidig in Essen geschüttet wird, sondern die versteckten Zucker in Lebensmitteln. So zum Beispiel hat H-Milch mehr als genug Zucker in Form von Laktose. Ja, auch die zählt am Ende des Tages dazu und füllt das Kalorienkonto. Außerdem lässt Laktose (Milchzucker) den Blutzuckerspiegel ansteigen, da es sich um ein Kohlehydrat handelt. Und schaut man mal auf die Kalorien für 100 ml Milch mit 3,5% Fett, so hätte man satte 64 kcal auf der Uhr. Ganz schön, bedenkt man, dass in einem Latte 200 ml Milch sind. Trinkt man hier 3 am Tag, hat man schwupps, ohne dass es einem so richtig bewußt ist, ordentliche 390 kcal.


Man müsste gut eine dreiviertel Stunde joggen oder 1 1/2 Stunden spazieren laufen gehen, um das wieder aufzubrauchen. Eine Menge oder? Und Milch war hier nur ein Beispiel  von vielen. Seit meiner Umstellung der Ernährung und dem bewussteren Essverhalten ist zwar das Einkaufen etwas schwieriger und dauert um einiges länger, aber mir geht es dabei viel besser.

So entstand dieses Dessert, als Ersatz für den Latte am Nachmittag:


Durch die Verarbeitung ist der Anteil von Milchzucker in Joghurt bzw. Magerquark nur noch verschwindend gering. Also hatte ich mir Magerquark als Alternative hergenommen und mit etwas Erythrit aufgerührt. Danach mit einem Espresso aufgegossen und ein paar Pistazienkerne drauf und fertig. Einmal kurz durchrühren und genießen.

50 g Magerquark haben etwa 35 kcal, dazu noch der Espresso, der hat unter 10 kcal in der Größe, der Erythrit fällt gar nicht ins Gewicht und die paar Pistazien sind auch kaum der Rede wert. Hier nimmt man eher noch die guten Fette mit, die in der Pistazie enthalten sind. Round about sind wir bei dem Dessert bei etwa 50 - 60 kcal. Das kann sich doch sehen lassen, für so eben zwischendurch, damit der Süßzahn befriedigt ist.


Sonntag, 2. Juli 2017

Die ersten Zwanzig!

Puuh, was für ein Lauftag gestern. Steffi und ich hatten ja vereinbart, an den Wochenenden nun immer wieder Langstrecke auf den Plan zu nehmen, um einfach vor zu fühlen, wie sich 22 km anfühlen und ob wir solch eine HM-Distanz überhaupt schaffen würden.

Gegen halb 1 haben wir uns zu unserem Startpunkt begeben. Dieser war in Nußdorf.


 Die Strecke führte uns dann komplett am See entlang über Uhldingen bis nach Meersburg. Dort sind wir umgekehrt und wieder zurück.

Begonnen haben wir wie gesagt in Nußdorf und sind dort auch schon direkt mit Blick auf den See los gelaufen. Wunderbar! Dafür geben andere sehr viel Geld aus, um einen Blick auf den See zu erhaschen und wir haben diesen Traum vor der Haustüre.


Ich habe mir kürzlich die Camelbak Hydrobak gekauft, weil ich es total nervig finde, Flaschen in den Händen zu tragen oder gar solch einen Patronengürtel um die Hüfte zu schnallen. Den hatte ich dann gestern das erste Mal dabei. Füllen kann man ihn mit 1,5 Liter, ich habe lediglich 1 Liter eingefüllt, da mir das für 20 km als ausreichend erschien. Die Sonne war mäßig am scheinen und wir hatten um die 20 Grad. Ein paar Wölkchen am Himmel. Perfekt zum laufen!


Wie gesagt, begonnen in Nußdorf und dort auf einem Teilstück unserer am 1. Mai absolvierten 10er Strecke, ging es weiter über Maurach nach Uhldingen. Eine Traumkulisse!


Dann endlich, die Fähre war in hörbarer Nähe und dann konnten wir unser Halbzeitziel auch schon sehen - Meersburg. Ist echt verrückt, was früher undenkbar war und ohne darüber nachzudenken mit dem Auto angefahren wurde, erreichen wir heute zu Fuß.


Sehr glücklich über die geschaffte halbe Strecke musste kurz eine Selfie-Pause gemacht werden.


Kurze Pose und Freude über die 10 und dann ging es wieder zurück. Vorbei an vielen staunenden und uns bewundernden Touristen zurück nach Nußdorf.



Wieder durch Uhldingen. Zu der Zeit wurde der Wind ein wenig stärker. Für uns mäßig schön, aber für die Surfer auf dem See ein Traumwetter.


Einen tollen Blick konnten wir auf unserer Rückreise dann auf die Birnau erhaschen und haben dann sogar noch ein Opfer gefunden, welches schnell einen Schnappschuss von den Runninggirls Linzgau machte. Er beschwerte sich zwar, dass mein Handy ganz viele fettige Fingerspuren auf dem Display hatte, hat aber am Ende seinen "Job" ganz gut gemacht. Man beachte, die Birnau im Hintergrund :)


Die letzten drei Kilometer waren echt mühsam, gerade für mich. Mein linkes Knie hatte bereits bei km 12 angefangen zu schmerzen. Die letzten Kilometer war es kaum auszuhalten. Aber durchhalten war die Devise uns so haben wir es letztlich ins Ziel geschafft, waren kaputt, aber happy.


Die Camelbak hat sich im übrigen bewährt. Normal ist sie für Biker, kann aber sehr gut für Runner genutzt werden. Der Rucksack ist nur halbe Höhe Rücken, sehr angenehme Größe. Die Gurte lassen sich gut festzurren und auch die Tatsache, dass nur oberhalb der Brust ein Verschluss für vorne zur Stabilisierung ist, macht überhaupt nichts. Damit mir die Bänder vom Trageriemen nicht im Weg herumbaumeln, habe ich sie vorne gebunden. Das wäre aber für den Halt nicht nötig gewesen. Beim Laufen gibt es das Glucker-Geräusch, das hatte ich bei den Flaschen aber auch, mich stört das nicht. Es wird weniger, je mehr man vom Getränk entnommen hat. Der Rucksack scheuert nicht und sitzt schön stabil. Ich habe ihn für nicht ganz 30 Eur erstanden, vielleicht nicht in meiner Lieblingsfarbe, aber eben günstig. Das ist er allemal wert. Für längere Läufe oder an warmen Tagen nehme ich den jetzt immer mit.